Altenbergturm-Rundwanderung (Limpurger Berge)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 10 Min.
Höhenmeter ca. ↑452m  ↓452m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir wandern eine ausgedehnte, waldreiche und von einigen erquicklichen Bächen benetzte Runde im Landkreis Schwäbisch-Hall durch die Landschaft mit dem Gebirgszug der Limpurger Berge und seiner Schutzgebiete entlang der Gewässer. Die Limpurger Berge erreichen 564,7m beim Altenbergturm – und wir auch.

Im Heiligenwald nah dem Heiligenbrunnen starten wir in die Tageswanderung. Wir erleben: Klingenbach, Hambacher Mühlenweiher, Hahnenklinge, nach rund 7km sind wir beim Altenbergturm mit herrlicher Aussicht. Folgende Wege bringen uns weiter: Altenbergweg, Kohlenstraße, Vorhardweilerweg, Abtsklingenweg. Döllesweg, wir streife die Örtlichkeiten Hohenberg, Kohlwald. Der Metzlesbühlweg und der Irsbachweg bringen uns zurück.

Via Heiligenwaldstraße sind wir auf dem Parkplatz am Schärtlensweiher gelangt und wandern in die Runde, die sich gen Süden erstreckt. Wir wandern mit dem Klingenbach, der nach 6,6km östlich von uns im Weiler Heilberg in die obere Bühler mündet. Zunächst beschattet und Wald, dann kommen wir durch Feldflur und Wiesen.

Ab und auf führt die Wanderung. Wir kommen an die Klingenbachstraße, die wir queren, um zum Hambacher Mühlenweiher zu kommen, an dem ein Campingplatz liegt. Das nächste Stück wandern wir mit der Hahnenklinge, queren sie und machen einen Aufwärtsbogen durch den Wald, kommen durch Wiesen, über die Kohlenstraße vor Hohenberg und erkunden den 564,7m hohen Altenberg mit dem Altenbergturm.

Der Altenbergturm mit seinen ungewöhnlichen Rauten wurde 2007 eingeweiht. Der hölzerne Aussichtsturm misst 42,5m. Man kann zahlreiche Aussichten genießen, die per Tafeln erläutert werden: nach Nordwesten über die Limpurger Berge bis Waldenburg, nach Norden über das Tal der Bühler zur Haller Ebene, nach Osten auf die Ellwanger Berge bis zur Schönenbergkirche, nach Südosten bis zum Büchelberger Grat, auf die Ostalb bis zur Kapfenburg, gen Süden über die Frickenhofer Höhe auf den Rand der Schwäbischen Alb. Östlich schaut man über den Albuch, im Südosten machen sich die Drei Kaiserberge bemerkbar, Schwäbisch Gmünd ist südwestlich, westlich ist das Tal der Rot bei Fichtenberg.

Mit Wald und Bächen geht’s weiter: Altenbergweg, Kohlenstraße, Vorhardweilerweg, Abtsklingenweg, Döllesweg, an dem im Sommer sonntags die Jausenstation Altenberg zur Rast einlädt. Etwa 12,7km Wanderung haben wir unter den Sohlen. Durch Wiesen kommen wir jetzt auf der anderen Seite von Hohenberg aus, biegen in die Kohlenstraße und kommen in bewohntes Gebiet mit der kleinen Siedlung Kohlwald.

Abwärts geht’s durch den Wald und über die Stallwasenklinge und ein Stück mit ihr per Metzlensbühlweg und dann per Irsbachweg mit dem Irsbach weiter gen Norden und aufwärts. Nach rund 19,8km biegen wir gen Osten ab und kommen auf die Heiligenwaldstraße und zum Ausgangsort zurück. 

In der Geomorphologie bezeichnen Klingen durch Wasser- und Schutt-Erosionen entstandenen kleine Kerbtäler, die wie von Klingen geschlagen seien, besagt eine Namensinterpretation.

Bildnachweis: Von Mushummel [Public domain] via Wikimedia Commons

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