Albtal Abenteuer-Track Etappe 1: Rund um Bad Herrenalb


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 25 km
Gehzeit o. Pause: 7 Std. 22 Min.
Höhenmeter ca. ↑1201m  ↓1201m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Ganztagestour für Abenteuerlustige führt uns in einer naturnahen Runde durch die Landschaft südlich von Bad Herrenalb, durch das Gaistal und hinauf zum Teufelsloch. Bei der Trekkingroute wurden alte Forstschneisen ebenso einbezogen wie Holzrückerouten, es geht über Wald- und teils zugewachsene Graswege.

Auf dem Trail erhält man auf einem Stück Hilfe durch Taue. Aussichten in Richtung Rheinebene sind dabei und wir treffen auf die sagenumwobenen Teufelskammern, wo einst der Teufel höchstpersönlich gehaust haben soll. Trittsicherheit auf unwegsamen Gelände und genügend Proviant sollte man mitbringen.

Wir starten am Bahnhof in Bad Herrenalb, überqueren die Alb, links ist der Park Schweizer Wiese, rechts erstreckt sich zwischen Ettinger und Dobler Straße der Kurpark und wir verlassen den Ort über die Alte Dobler Straße – noch ganz bequem.

Dann kommt der erste Anstieg. Wir gehen erst auf dem Knieschnapperweg, dann dem Jägerweg und biegen auf den Pfitzenhäuslesweg ein. Den ersten maßgeblichen Anstieg, auch über unwegsames, steiles Gelände, von etwa 360m bis auf 756m, haben wir nach circa 3,7km geschafft.

Auf den nächsten 3km geht es ins Gaistal hinunter und wir queren den Rotenbach in der Nähe des Ortes Oberes Gaistal. Es geht wieder aufwärts und wir begegnen dem Aschenbach. Kurz haben wir Kontakt zu einem Asphaltweg, den wir queren und dann kommt ein Steilstück, das mit Tauen ausgerüstet ist, an denen wir uns hangeln können. Wenn sich das Dickicht lichtet, ergibt sich ein fantastischer Blick in Richtung Rheinebene und wir genießen eine entspannende Pause auf Holzliegen.

Wir treffen nach etwa 8,4km auf den Hahnenpfalzweg und sind auf einer Höhe von rund 833m. Der höchsten Punkt der Wanderung haben wir bei etwa 11,4km und 926m Höhe. Die von einer Lichtung umgebene Hahnenpfalzhütte erreichen wir etwa einen halben Kilometer später.

An der Hahnpfalzhütte lässt es sich gut rasten und Kräfte für den weiteren Abstieg Richtung Albursprung genannten Quelle der Alb sammeln, denn auch bergab auf einem Trail braucht es Aufmerksamkeit und Energie.

Der Weg verläuft über teils einsame Graswege, schlägt einige Haken, es geht bergauf zur aussichtsreichen Teufelsmühle (908m). Kurz darauf kommen wir am Wanderheim Teufelsmühle vorbei und den Teufelsmühle-Turm, ein 16m hoher Aussichtsturm. Dann stoßen wir auf einen Fahrweg, den verlassen wir aber alsbald über den Grenzert-Parkplatz.

Es geht hinunter in Richtung Bad Herrenalb auf dem Grenzertrundweg. Der bringt uns nach insgesamt etwa 18,5km zu den sehenswerten Teufelskammern sowie dem „Großen Loch“. Die drei höhlenartigen Einbuchtungen der Teufelskammern sind durch Sandsteinerosionen entstanden.

Dann lockt langsam die Zivilisation und wir biegen nach rechts in den Rißmiesweg ein, begegnen dem Laufbach, der Straße Teufelsmühle, die zur Rißwasenhütte führt und kommen auf den Albtalweg. Der Kuhnsbach mündet in die Alb und wir lassen entlang dem Alb-Ufer die anspruchsvolle Wanderung auslaufen, vorbei an Museum, Rat- und Kurhaus nebst Park.

Bildnachweis: Von Dg-505 [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

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