Abwechslungsreiche Runde durch Oberhausen zur Knappenhalde


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑169m  ↓169m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Vom Oberhausener Hauptbahnhof geht es durch Bahnhofspark, Königshütter Park, Brücktorpark zur neuen Mitte mit Centro, Gasometer, Rhein-Herne-Kanal, durch den Gehölzgarten Ripshorst und den Gleispark Frintrop hinauf zur Knappenhalde, der höchsten Erhebung im Stadtgebiet von Oberhausen. Uhlandpark und Grillopark erwarten uns auf dem Rückweg.

Start ist der Hauptbahnhof von Oberhausen und wir sehen den Museumszug, bevor wir durch das Bahnhofsgebäude, erbaut im Stil der klassischen Moderne (1930-1934) gehen, das nach der Kriegszerstörung verändert wieder in Betrieb genommen werden konnte. Über die Freiherr-von-Stein-Straße umrunden wir die Grünanlage des Bahnhofsparks mit seinem Baumbestand, den Hecken und Rasenflächen. 

Als nächstes durchqueren wir den Königshütter Park, der einst ein Privatpark der Gründerzeit war. Er umgab die Direktorenvilla der früheren Zeche Concordia, heute Spielort der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Wir überqueren die Ebertstraße und kommen durch die Grillostraße. Rechts liegt der Ebertplatz mit der Kleinkunstbühne im ehemaligen Ebertbad. 

Dann gelangen wir zur St. Marienkirche im Marienviertel. Mit ihren zwei Türmen ist sie eines der Wahrzeichen von Oberhausen. Die Marienkirche (1894) folgt dem Stil der Neugotik und wurde nach der Kriegszerstörung wieder aufgebaut. Vom Aussichtsturm der Knappenhalde werden wir die Türme als Landmarke ausmachen können.

An der Agentur für Arbeit vorbei geht es zur Feuerwache am Brücktorpark. Wenn wir die Gleise überquert haben sind wir im Gewerbegebiet am Technologiezentrum und gehen weiter gen Norden. Links liegt das Hauptlagerhaus der Gutehoffnungshütte mit dem Zentraldepot des LVR Industriemuseums (Peter-Behrens-Bau). 

Dann stehen wir auf dem Platz der Guten Hoffnung in der Neuen Mitte Oberhausen mit dem Centro rechterhand und der König-Pilsener-Arena zur linken, wo die britische Band Status Quo im September 1996 das Eröffnungskonzert gab. Im Einkaufszentrum Centro ist unter anderem die Coca-Cola-Oase mit 1.100 Plätzen. 10 Mio. Euro werden die Eigentümer des Centro in die Hand nehmen, um dem Food-Court einen neuen Look zu verpassen.

Links steht der berühmte Gasometer Oberhausen als Industriedenkmal mit 117m Höhe. Wir halten uns rechts und gehen entlang dem Rhein-Herne-Kanal unter anderem am Aqua-Park vorbei.

Wir kommen in den Gehölzgarten Ripshorst, indem rund 6.000 Gehölze versammelt sind, einige recht exotisch. Im Parkgelände steht das Informationszentrum Emscher Landschaftspark im Haus Ripshorst, einem historischen Gutshof, dessen Geschichte im 14. Jahrhundert begann.

Wenn wir die Gleise überquert haben, drehen wir eine Runde durch den Gleispark Frintrop auf dem einstigen Güterbahnhof von Essen-Frintrop und wir verschaffen uns einen Einblick, wie die Natur sich ein Gebiet zurückerobert und kommen auch zum Aussichtspunkt namens „Blick ins Nichts“.

Jetzt geht’s zur Knappenhalde hinauf und von hier blicken wir nicht ins Nichts. Unter uns liegen Gestein, Hochofenschlacke und Trümmer, obenauf ist der 15m hohe Aussichtsturm. Um uns herum finden sich Kunstobjekte.

Etwa 11km haben wir hinter uns, wenn wir von der rund 100m hohen Knappenhalde kommen. Dann geht es durch den Uhlandpark in den 2016/ 2017 die Idee von Urban Gardening gepflanzt wurde, hier dürfen Bürger pflanzen und ernten.

Auf dem weiteren Rückweg kommen wir am Rathaus Oberhausen vorbei, das seit 1930 Sitz der Veraltung ist. Es steht auf dem sogenannten Galgenberg, da hier früher Hochgericht gehalten wurde, nebst Vollstreckung mit Galgen. Am Grillopark vorbei, einem Garten der Moderne, der die geraden Linien des Rathauses widerspiegelt, kommen wir zum Hauptbahnhof zurück.

Bildnachweis: Von Frank Vincentz [GFDL) via Wikimedia Commons

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