Über den Mollenkopf zur Ruine Diersburg (Schwarzwald)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 11 Min.
Höhenmeter ca. ↑421m  ↓421m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diersburg gehört zur Gemeinde Hohberg und liegt südlich von Offenburg an der Kinzig. Die Runde bringt 240m Höhenunterschied von Diersburg über die Höhenkette bestehend aus Mollenkopf (429m), Schloßberg Luzienruh und via Spitzenberg (447m) in Richtung Geigenköpfle.

Wir umrunden auch die Ruine Diersburg, südöstlich des Kerns des Dorfes am Mühlbach. Wir werden selten auf Wegen gehen, die nicht einen klangvollen Namen haben. Gut und gerne zwölf verschiedenen Namen werden wir folgen, die lokale Besonderheiten in sich tragen oder an Pioniere und Förster gedenken.

Wir starten in Diersburg nahe der evangelischen Kirche und gehen in östliche Richtung. Der Weg mit Namen heißt Waldlehrpfad und ihm folgen wir. Dem nächsten namentlichen Weg, dem Oberen Sumpfweg statten wir als nächstes unseren Besuch ab. In der Nähe ist die Schopfheimer Hütte (Schutzhütte).

An der nächsten größeren Wegekreuzung ist die nächste Schutzhütte namens Barack. Aus acht Richtungen kommen die Wege heran. Wir halten uns südlich und stoßen alsdann auf den Kammweg, der uns um die Erhebung am Mollenkopf herumführt und – richtig – auf den Mollenkopfweg. Einmal rund.

Dann gehen wir weiter südlich über Schloßberg Luzienruh und zum Spitzenberg. Auf und ab geht’s Richtung Geigenköpfle, das 600m misst, wobei wir uns allerdings lediglich an der Nordflanke aufhalten. Riedhaldenweg, Judenwaldweg und Pionierstraße heißt es hier.

Im Diersburger Süden, den wir mit unserer Tour umgehen, steht die Ruine Diersburg (Privatbesitz), die als Besonderheit zwei Palasgebäude hat, statt einem nebst Bergfried. Die Burg entstand vermutlich zwischen 1100 und 1200, wurde schlussendlich von den Franzosen zerstört, diente als Steinbruch und Reste ragen über die Häuser ringsrum. Irgendwie finster.

Steinbruchweg und Försterpfad bringen uns nach Diersburg und an den Mühlbach zurück. Man könnte das Weingut Freiherr Roeder von Diersburg in der Kreisstraße besuchen. Roederscher Wein wurde bereits im 14. Jahrhundert urkundlich genannt. Nach wie vor ist es ein Familienbetrieb.

Bildnachweis: Von KBWEi [Public domain] via Wikimedia Commons

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