Zwei-Burgen-Rundweg im Wurmbachtal zwischen Thale und Quedlinburg (Harz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 3 km
Gehzeit o. Pause: 56 Min.
Höchster Punkt: 352 m
Tiefster Punkt: 180 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Stecklenberg liegt im Tal des Wurmbachs und ist ein Ortsteil von Thale, das nordwestlich davon ist. Die kurze Rundwanderung erstreckt sich in dessen Südwesten und steht ganz im Zeichen der Burgengeschichten. Gleich an zwei Überresten kommen wir vorbei und haben über 150 Höhenmeter zu überwinden.

Wir gehen gegen den Uhrzeiger, begleiten den Wurmbach, genießen die Natur und erkunden die Burg Lauenburg am Burgberg sowie die Ruine der Stecklenburg. An der Kirche mit Park im Erholungsort Stecklenberg können wir anhand eines Modells sehen wie die Lauenburg wohl ausgeschaut haben kann.

Wir folgen der Straße Stecklenburger Wurmnachtal in südwestlicher Richtung und verlassen den Ort. Dabei kommen wir am Naturfreundehaus Stecklenberg vorbei und überqueren den Wurmbach. Weiter geht es auf dem Weg Steckenberger Lauenburg. Nach insgesamt etwa 1,4km überqueren wir den Wurmbach erneut und haben von 187m auf 309m an Höhe gewonnen. Nach einem kurzen ab geht’s auf.

Wir kommen durch den Wald auf den 356m hohen Burgberg mit der Burg Lauenburg. Die Ruine ist eine zweiteilige Höhenburg, der Großen- und der Kleinen Lauenburg. 1164 wurde Burg Lauenburg erstmals genannt. Groß und Klein liegen etwa 200m auseinander. Ihre Aufgabe war der Schutz der Heerstraße und von Quedlinburg.

1740 wurde Burg Lauenburg auf Abbruch verkauft. Türme und Mauerreste sind übrig geblieben und man sieht noch den Bergfried der Vorburg. Von dessen Aussichtsplattform kann man in das nördliche Harzvorland schauen. Nahe der Burganlage ist ein Natur- und Geschichtslehrpfad angelegt worden.

Stetig bergab kommen wir zur Stecklenburg, von der ebenfalls nur noch einige Mauerreste zu sehen sind, recht spärliche mit Durchblick. Sie gehörte ganz früher den Rittern von Stecklenberg, die sie zwischen 1000 und 1100 entstehen ließen. Man mag kaum glauben, dass die Stecklenburg bis ins 18. Jahrhundert bewohnt war, außer von Mauerseglern vielleicht.

Jetzt kehren wir zurück nach Stecklenberg zum kleinen Kurpark mit der großen Rutsche, der Calciumquelle und dem bereits genannten Burg-Modell.

Bildnachweis: Von FrankBothe [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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