Runde bei Bad Suderode: Preußenturm, Lessinghöhle, Neuer Teich und Viktorsklippen


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 30 Min.
Höhenmeter ca. ↑374m  ↓374m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wellness und Entspannung verspricht das Calciumsole-Heilbad Bad Suderode im Harz. Bad Suderode liegt rund 6,5km südwestlich der Welterbestadt Quedlinburg. Wellness werden wir auf der wald-, fels- und aussichtsreichen Runde wandernd genießen: Preußenturm, Lessinghöhle, Kaltentalbach, Viktorsklippen und Kurzentrum.

Start und Ziel ist am 2013 geschlossenen Kurzentrum im Kurpark. Im Kurpark Bad Suderode steht seit 1934 der Behringer Brunnentempel, der Eingang ins Stadtwappen fand. Wir werden uns den Kurpark mit dem Kaltentalbach am Schluss der Runde ansehen. Jetzt geht es erstmal auf den Panoramaweg, dann auf den R1 und zum Preußenturm.

Der Preußenturm aus Holzfachwerk steht auf dem Schwedderberg und hier ist auch eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Von der Aussichtsplattform erhält man einen guten Blick auf die direkte Umgebung und bis zum Brocken (1.141m) wenn die Sicht klar ist und die Bäume ringsherum nicht zu hochgeschossen sind.

Wir gehen über die Ölbergshöhe und kommen zu Eisbeere und Speierling – in der waldreichen Umgebung sind einige Bäume markiert, zum Beispiel entlang eines Forstbotanischen Wanderwegs. Fichte, Walnuss, Vogelkirsche stehen nahe am Kaltentalbach. 

An dem liegt auch die Lessinghöhle, die keine natürliche Höhle ist, sondern im 16. Jahrhundert zwecks Ausbeute von Erzen entstand. Der Betrieb währte nur bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Stollen wurden mit Steinen verfüllt und sind verschlossen, lediglich geschützte Fledermäuse haben Zuflug.

Wir folgen dem Kaltentalbachtal weiter bergauf und verlassen das Tal, nachdem wir etwa insgesamt 3km gegangen sind. Nach der Schutzhütte An der Spinne wählen wir den Brandkopfsweg am Hagentalbach und gelangen zum Neuen Teich. Der ist ein Kunstteich und wurde für den Bergbau angelegt. Das war im 17. Jahrhundert und der Teich hieß Silberteich. Der Neue Teich versorgte das Wasserrad des Bergwerks Hohe Grube.

Weiter durch den Wald begegnen wir zwei kleinen Läufen des Quarmbachs, aus dem der Kaltenbachtal entsteht, kommen über die L 239 und wenn wir rechts eine Wiesenfläche sehen, gehen wir rechts ein Stück des Wegs Roter Steiger. Ziel sind erst die Viktorsklippen und dann der Preußische Saalstein. Gegenüber liegt übrigens die Aussicht Anhaltinischer Saalstein.

Nun geht es merklicher talwärts durchs Kaltenbachtal. Wenn wir der Brinkstraße begegnen halten wir uns links, zirkeln einen Halbkreis um den Mittelberg und kommen bei der Paracelsusklinik aus. Es geht dann am Feldberg lang zur Schutzhütte Tempelberg und nach Bad Suderode zum Kurpark zurück.

Bildnachweis: Von Olaf Meister [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

Vgwort