Zum Hörnle und durch die Rötenbachschlucht (Schwarzwald)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑335m  ↓335m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Auf dieser schlanken Runde sind wir zwischen etwa 730m und 920m unterwegs, haben einen Anstieg zum Hörnle, gehen hinunter zur Wutach und deren Schlucht, wo die Rötenbach hinzukommt. Wir starten südlich von Rötenbach in der Gemeinde Friedenweiler auf dem Wanderparkplatz „Auf dem Hardt“. 

Der erste Kilometer Start ist auch der letzte Kilometer zum Ziel. Die Runde öffnet sich nämlich erst kurz nach dem Steinbruch. Auf dem Rückweg überqueren an dieser Stelle die Rötenbach. Jetzt bleiben wir etwa 500m auf der östlichen Seite des Bachlaufs (auf dem Lochweg), bevor wir ihn überqueren. Es geht die nächsten Kilometer stetig bergauf.

Wir gehen ein Stück Borstenbühlweg durch den Wald, biegen links ein in Richtung Kapfhütte. Dort biegen wir auf den Hörnleweg und gehen zum Aussichtspunkt Hörnle, zu dem es schon wieder leicht bergab geht. Die Aussicht haben wir dann von etwa 873m aus, nach rund 3,7km Wanderung. Bänke laden zum Schauen ein – bis zum Feldberg (1.493m) reicht der Blick. 

Ab jetzt geht es teilweise abenteuerlich hinunter ins Tal der Wutach. Wir sehen recht dicke und alte Bäume, die entweder noch knorrig den Weg bewachen oder sich einem Sturm ergeben haben und auch mal auf dem Weg zu liegen gekommen sind. 

Dann geht es scharf links unter der Bahn hindurch. Hier sehen wir zum Beispiel recht imposante Weißtannen. Wir gehen rund 800m durch die Wutachschlucht und treffen auf die Mündung der Rötenbach, die ab nun unsere Wegbegleiterin sein wird. Die Mündung markiert mit etwa 728m den niedrigsten Punkt der Wanderung. Nochmal abenteuerlich und naturnah sind wir auf den kommenden rund 3,5km unterwegs. 

Mehrfach überqueren wir die Rötenbach durch ihre Schlucht und über Holzbrückchen, begleiten den Bachlauf auf schmalen Pfaden, die nach vorherigem Regenguss Trittsicherheit verlangen. Einfach herrlich! Sehr schön ist auch, dass die Rötenbachschlucht scheinbar von den Wanderern nicht so stark frequentiert wird, wie die Wutach und man sich hier ungefiltert auf die ursprüngliche Kraft der Natur konzentrieren kann, die ausgestrahlt wird. Nahe dem Steinbruch überqueren wir die Rötenbach das letzte Mal und gehen zurück zum Parkplatz – irgendwie erfrischt!

Bildnachweis: Von Windrider105 - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link

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