Zastlertal-Rundtour


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Länge: 10.51km
Gehzeit: 03:16h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Diese Runde ist ein kleines Geheimnis – denn sie versteckt sich mitten im Wald. Im „düsteren“ Schwarzwald, um genau zu sein. Derart finster, wie es der Name erscheinen lässt, ist das Gebirge jedoch nicht; am Tage erstrahlt die Landschaft an vielen Stellen sogar in lebendigem Grün. Wer sich auf diese Tour begibt, sollte allerdings höhen- und abenteuerfest ausgestattet sein. Hier geht es wild zu, während wir auf rund zehn Kilometern bis auf etwa 1250 Meter hinaufsteigen.

Möchte heißen, die Zivilisation ist ein ganzes Stück entfernt und die Natur darf in diesem Gebiet ihre eigenen Gesetze machen. Wanderer auf diesem Pfad müssen also mit festem Schuhwerk und der Jahreszeit entsprechender Kleidung ausgerüstet sein. Es empfiehlt sich des Weiteren, nicht an der Verpflegung zu sparen.

Aller Waldeinsamkeit zum Trotz gibt es zwar zwei Hütten mit zünftiger Hausmannskost (natürlich auch für Frauen), doch im Grünen rastet es sich umso friedlicher. Außerdem wartet gleich zu Beginn der lang gezogene und beschwerliche Aufstieg in die Höhe.

Hierfür stellen wir das Auto auf dem Parkplatz in der Nähe des Mederlehofs ab und folgen dem GPS erst einmal in Richtung Süden. Erleichtert wird die Führung durch den Zastlerbach, der zumindest für eine Weile den Kurs vorzeichnet. Sein Murmeln und lauschiger Anblick sind ohne Frage ein Plus. Zastlerbach heißt das Gewässer übrigens nur am Oberlauf, später firmiert er als Osterbach und dann als Krummbach, bevor er in die Dreisam mündet.

Bald passieren wir ebenso die sogenannten Zastler Eislöcher, welche zum Verweilen und Erfrischen der Füße an heißen Tagen einladen. Aufgepasst: Ihr Titel kommt jedoch nicht von ungefähr!

Am Rinkensattel betreten wir kurzzeitig das Naturschutzgebiet Feldberg, schlagen derweil schnell eine andere Richtung in den Norden ein, wo es noch ein wenig bergan geht. Der größte Anstieg ist trotzdem überwunden.

Stattdessen heißt es schlicht, die Ruhe und ursprüngliche Umgebung auszukosten, bei Bedarf eine Stärkung im Baumgeflecht einzunehmen. Auf dem Abstieg und kurz vorm Schluss überrascht uns darüber hinaus noch eine ausgedehnte Weide. Dort kann in der Hinterwaldkopf-Hütte „genüsslich“ pausiert werden, ehe der Ausgangspunkt wieder erreicht ist.

Bildnachweis: Von Andreas Schwarzkopf [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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