Feldberg-Rundwanderung von Hinterzarten hinauf auf den Höchsten im Schwarzwald


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 26 km
Gehzeit o. Pause: 7 Std. 2 Min.
Höhenmeter ca. ↑931m  ↓931m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Feldberg (1.493m) ist der höchste Gipfel im Schwarzwald und zugleich auch der höchste Berg in den deutschen Mittelgebirgen. Dorthin wandern wir heute in einer großen Runde, beginnend im Höhenluftkurort Hinterzarten.

Die rund 26km legen sich von Hinterzarten aus gen Südwesten. Die beiden Gipfel des Feldbergs – der Höchste mit der Wetterstation und der Seebuck, wo der Feldbergturm steht – erreichen wir bei Kilometer 12 und 13,5. Auf der abwechslungsreichen Runde begegnen wir einem Bismarckdenkmal, von aus man einen schönen Blick auf den Feldsee hat, dem Feldbergturm, dem Höchsten mit Friedrich-Luise-Turm, gehen auf Forstwegen und Pfaden und sehen mit etwas Glück Auerhähne.

Wir starten auf einer Höhe von rund 887m in Hinterzarten am Zartenbach, folgen einem Naturerlebnispfad durch eine teils offene Landschaft und einem Fichtenmischwald. Dann kommen wir zum Säbelthoma. Es geht auf einem Pfad hinauf zum Windeckkopf (1.209m). Der Weg heißt hier auch Windeckkopfweg. Von hier aus hat man einen feinen Blick auf Hinterzarten.

Nun geht es erstmal wieder ein Stück hinab zum Fürsatzplatz. Dort kommen wir auf dem Rückweg auch nochmal vorbei. Wir biegen links in den Rufenhofweg ein und sind Richtung Fürsatzmoos unterwegs. Dem Weg folgen wir gen Südwesten. Etwa ab dem Sägenbach geht es wieder bergauf. Der Rufenhofweg bringt uns zur Schutzhütte am Rufenholzplatz, den wir überqueren und dem Rufenlochweg folgen.

Der bringt uns zum Emil-Thoma-Weg und dieser auf den Seebuck (1.448m). Der ist eine Feldbergerhebung und gilt als der zweithöchste Gipfel im Schwarzwald. Auf dem baumfreien Gipfel, zu dem auch Lifte führen, steht der Feldbergturm, der mal ein Funkturm war und nun der Aussicht dient. Seit 2013 ist dort ein Schinkenmuseum untergebracht und man kann im elften Stock im Trauzimmer sein hohes Versprechen abgeben.

Auf dem Seebuck steht ein aus Bruchstein geschaffenes Bismarckdenkmal, der 1896 eingeweiht wurde. Vom Denkmal aus kann man auf den Feldsee schauen. Der fast kreisrunde Feldsee ist ein Karsee mit einer Tiefe von bis zu 32m.

Wir gehen über den Franz-Klarmeyer-Weg und durchs Grüble zum Feldberggipfel, dem sogenannten Höchsten. Auf dem Feldberg wird seit 1915 im sogenannten Friedrich-Luise-Turm das Wetter aufgezeichnet. Im Jahresmittel beträgt die Temperatur rund 3,9°C. Im März 1970 wurde hier als höchste Schneemenge 3,5m gemessen.

Unsere Wanderung nach der Erkundung des Höchsten führt uns auf einen Naturlehrpfad über die Viehtränke Weidebereich und zum Baldenweger Buch (1.460m), der sich rechts von uns erhebt. Nächste Rastmöglichkeit bietet die Baldenweger Hütte mit dem Brunnen Viehtränke und einem Naturfreundehaus in der Nähe. Etwas über 15km haben wir nun hinter uns.

Über den Weg Baldenweger Buck biegen wir in den Sägebachschlag-Steig ein, der uns via Seewaldweg zum Wanderparkplatz Rinken bringt. Hier am Jägerheim kann man sich stärken. Über den Spähnplatz geht es zur Lochrütte und dann über einen Feldweg zum Fürsatz.

Am Fürsatzplatz biegen wir in die Bistenwaldstraße ein, die uns zum Bistenhof führt und an etlichen anderen „Häusles“ vorbei wie dem Schwörerhäusle oder Doblerhäusle. Über den Gaiserhof geht es nach Hinterzarten zurück.

Bildnachweis: Von Dirk Schmidt [GFDL], via Wikimedia Commons

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