Feldbergsteig (Schwarzwald)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Stunden 43 Min.
Höchster Punkt: 1487 m
Tiefster Punkt: 1111 m
Feldbergsteig im Schwarzwald

77 Punkte hat der Feldbergsteig als Premiumweg vom Deutschen Wanderinstitut erhalten. Da spricht einiges dafür, dass wir bei dem merklichen An- und abstiegen Einiges zu sehen bekommen werden. Wir blicken auf die Vogesen und Schweizer Alpen, treffen auf das Bismarckdenkmal und den Feldberggipfel, können uns in verschiedenen Vesper-Stuben stärken, genießen Naturpfade und den Feldsee.

Wir starten in der höchstgelegenen Ortschaft in Deutschland. Feldberg-Ort ist auf 1.277m. Von dort aus streben wir dem Gipfel des Feldbergs zu, dem höchsten deutschen Berg außerhalb der Alpen. Da hat es im Jahresmittel nur 3,9° Celsius. Bei den Liftanlagen und dem Haus der Natur geht’s los!

Mit der Uhr und über den Franz-Klarmeyer-Weg, von dem wir zum Seebuck (1.448m) abbiegen, wandern wir los. Auf dem Weg durch die offene Landschaft haben wir schon herrliche Fernsicht auf die Alpen. Vom Seebuck aus führt übrigens ein Abstecher zum Schinkenmuseum. Auf dem Seebuck steht das Bismarckdenkmal, 1896 eingeweiht und aus grob behauenen Steinen aufgeschichtet.

Wir streben weiter hinauf, über den Grüblesattel, zum Feldberg-Gipfel mit seinen 1.493m. Nach rund 3,5km sind wir auf dem „Wetterberg“. Seit 1915 wird hier das Wetter gemessen. Droben gibt es viel zu entdecken: den Feldberg-Funkturm, den Luisenturm, die Wetterwarte, es wurde ein Naturlehrpfad angelegt mit Ausblicken zum Kaiserstuhl und in die Vogesen, Lawinenhang oder Zastler Loch. 14 Liftanlagen spannen sich durch das Feldberggebiet, die Skibegeisterte auf die Höhen schleppen.

Über den Pfad „Zum Feldberggipfel“ gehen wir zur St. Wilhelmer Hütte auf 1.380m hinunter. Dann biegen wir in den St. Wilhelmer-Hütten-Weg ein. Über einen Naturlehrpfad sowie offenes Gelände und Abschnitte mit Baumbewuchs kommen wir zur Zastler Hütte auf rund 1.252m, nahe dem Zastler Bach. Nach der Hütte biegen wir rechts zum Naturfreundehaus Feldberg ein, gehen durch Wald und weiter zur Baldenweger Hütte mit Brunnen und Viehtränke. Wir haben etwa 7km Weg und drei Vesperstuben hinter uns.

Es geht ein Stück lang des Baldenweger Buck (1.461m), weiter über den Sägebachschlag-Steig und hinein ins Naturerlebnis über kleine Pfade und Brückchen mit dem Sägebach. Kleine Wasserfälle bezaubern zusätzlich. Nach rund 600m verlassen wir den Sägebach und biegen in den Raimartiweg zum Raimartihof ein. Von hier aus kann man zum Seebuck mit dem Denkmal schauen und wer noch hungrig ist, lässt sich vielleicht in der Bauernstube nieder.

Danach geht es hinunter zum Feldsee, entstanden durch einen Gletscher. Der Feldsee, durchflossen vom Seebach, ist mit 350 x 370m und bis zu 32m Tiefe der größte Karsee im Schwarzwald. 300m hohe Steilwände umrahmen ihn. Zuvor kamen wir schon durch das botanisch bedeutsame Feldseemoor. Über den Karl-Egon-Weg gehen wir hinauf nach Feldsee-Ort.

Bildnachweis: Von Windrider105 [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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