Wiesenttal-Gebirgstrail (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 22 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 28 Min.
Höhenmeter ca. ↑1021m  ↓1021m
Wiesenttal-Gebirgstrail Wegzeichen

Der Wiesenttal-Gebirgstrail hat es in und auf sich, denn er beinhaltet 1.000 Höhenmeter, wobei er zahlreiche wundervolle Höhepunkte miteinander verwebt. Der Wiesenttal-Gebirgstrail durch das Muggendorfer Gebürg kommt auf 22,1km und eignet sich für einen anspruchsvollen Halbmarathon.

Jährlich Mitte Oktober findet auf der Strecke mit dem Zusatz im Namen „Neideck 1000“ ein Trailrunning-Wettkampf statt. Wer es genüsslicher angehen will, kann den Wiesenttal -Gebirgstrail auch in eine Ostschleife (Muggendorf – Engelhardsberg) und eine Westschleife (Muggendorf – Streitberg) aufteilen. Der Wiesenttal-Gebirgstrail ist durchgehend an den Kreuzungspunkten markiert und verläuft auf markierten Wegen wie beispielsweise auch auf dem Frankenweg.

Der Luftkurort Muggendorf, mit Streitberg der Kern der Gemeinde Wiesenttal, ist der Ausgangsort der Wanderung, die am Stück gegangen, gegen den Uhrzeigersinn verläuft. Wir beginnen an der Wiesent nahe dem Wehr, überqueren sie und gehen zum Modelleisenbahnmuseum. Kurz drauf biegen wir rechts ab, in den Mischwald und in südöstliche Richtung.

Die Passage bis zum Quackenschloss, einem Felsen mit Durchgangshöhle, bietet bereits einiges, von sanft eben bis steil bergan und leicht bergab. Nächste Highlight ist der herrliche Aussichtsfels Adlerstein, oberhalb des Bergdörfchens Engelhardsberg, das wir in einem Bogen umwandern.

Wir halten uns in nördliche Richtung, in der auch die Wiesent fließt und kommen zur Versturzhöhle Riesenburg: Hier hat man Aussicht vom Felsen und Stufen zur Höhle. Man kann die Info-Schilder lesen, erfährt etwas zum Geotop und den Frauen, die das Wasser aus einem Brunnen holen mussten.

Einmal rundherum gegangen, kommt man auf den Frankenweg und zum Wiesenttalblick. Engelhardstein wird an seiner nördlichen Flanke umgangen und man nimmt das nächste Ziel in den Blick, den 2011 eröffneten Aussichtsturm Hohes Kreuz. Jetzt noch ein Anstieg auf den Aussichtsturm aus Holz und man ist wahrlich auf der Höhe.

Wieder hinab, auch über Felsenstufen, kommt man in Richtung Muggendorf zur Oswaldhöhle, wo die Wanderung durchführt. Ein bisschen Vorsicht ist geboten, denn in der Mitte ist es recht finster und die Deckenhöhe ist teilweise bei 1,50m, zudem könnte es rutschig sein.

Beim Aussichtspunkt Pavillon könnte man nach Muggendorf runter gehen, die Ostschleife beenden und es gut sein lassen – oder aber man geht weiter in die Westschleife, dann muss man nicht wieder rauf gehen, sondern bleibt auf der Höhe, geht ein Stück entlang der Straße Dooser Berg und kommt zum Felsen Kloppenburg.

Das nächste waldreiche Stück führt oberhalb der Rosenmüllerhöhle entlang zum Brünhildenstein. Entlang von Wald und einem Stück Feld geht es zum Neideckblick mit seinem Aussichtsplateau, wo man zur Burgruine Neideck schauen kann. Wir gehen auf dem Frankenweg durch das Lange Tal, ab und auf. Der nächste Aussichtspunkt, nachdem wir vom Frankenweg abgebogen sind, ist Guckhüll, da hüllt sich das Guck in hohe Vegetation ein.

Auf dem Weg nach Streitberg kommen wir an der Kirchenweghöhle vorbei, an den Aussichten Rote Leite und Brocksanlage. Vor Streitberg geht’s hinunter zur Muschelquelle an der Schneiderlochhöhle. Streitberg wird durchwandert und südlich die B 470 und danach die Wiesent überquert. Die Wanderung führt uns an den Fuß der Burgruine Neideck mit dem salischen Wohnturm, die man sich ansehen sollte.

Der Weg führt durch Mischwald und man lässt die Neideck-Grotten rechts liegen. Wir kommen an einer gefassten Quelle vorbei und streifen Trainmeusel nördlich. Auf dem Weg nach Muggendorf bietet der Frauenstein erneut eine schöne Aussicht. Das letzte Stückchen der Wanderung geht steil hinab und wir sind nach 22,1km wieder angekommen, um genau zu sein: Am Bahnhof mit dem Naturpark-Infozentrum Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst.

Bildnachweis: Von ermell [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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