Weidatalweg


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Wegweiser
Länge: 60.41km
Gehzeit: 14:23h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
Downloads: 8
Höhenprofil und Infos

Entlang dem roten Querbalken kommt man über 60km weit mit dem Weidatalweg. Dabei folgt man der Weida aus dem Quellgebiet bei Pausa bis zu ihrer Mündung in die Weiße Elster in Wünschendorf. Das schafft man nicht in einem Rutsch. Es bieten sich unterwegs einige Möglichkeiten, aus dem Weidatalweg ein verlängertes Wanderwochenende zu machen und Quartiere zu beziehen. Wir wandern in Süd-Nordrichtung durch das Vogtland durch viel offene Kulturlandschaft, auf gut ausgebauten Wegen, teils Sträßchen sowie Wegen, dort wo man der Weida recht nah kommt.

Pausa nennt sich auch die Erdachsenstadt und heißt seit 2013 Pausa-Mühltroff. Das mit dem Mittelpunkt der Erde bezieht sich auf den geografischen Mittelpunkt des alten Vogtlandes. Der Nabel der Welt in Form einer Erdachse ist im Keller des Rathauses gegen Eintritt zu sehen und darf geschmiert werden. Auf dem Rathaus ist der zierliche Hinweis auf den Mittelpunkt der Welt in Form einer 3m im Durchmesser rotierender Erdkugel angebracht. Die dreht sich allerdings gegen die eigentliche Achse, weil sonst der Schriftzug nicht lesbar wäre. Praktisch sind sie, die Menschen hier.

Wir drehen im Uhrzeigersinn in Pausa erstmal eine kleine Runde zur Quelle der Weida durch die schöne Natur. Dann wandern wir zur Talsperre Zeulenroda, wo die Weida aufgestaut ist. Dazwischen die Orte: Unterreichenau, Leitlitz, Weckersdorf (18km gewandert, Übernachtung vielleicht, ansonsten der B94 nach Zeulenroda folgen, da gibt es dann mehr Möglichkeiten).

Durch Läwitz erreichen wir die langgestreckte Talsperre Zeulenroda, mit Vorsperre Riedelmühle. Man kann hier auch den Talsperrenrundweg Zeulenroda (24km) gehen, dann sieht man beide Seiten. Das Staubauwerk dieses auch Zeulenrodaer Meer genannten Talsperre, wurde 1977 eingeweiht. Zeulenroda ist östlich der naherholsamen Talsperre.

Der Wanderweg schlängelt sich entlang der Arme der Talsperre und wenn wir sie hinter uns lassen, nach ca. 34km gesamt, ist nach der Talsperre = vor der Talsperre. Die heißt Weidatalsperre und dient der Wasserregulierung. Hier sind nur kleine Örtchen zu finden und das mit einer spontanen Übernachtung wird kniffliger. Man könnte bei der Vorsperre Pisselsmühle nach Triebes abwandern, das war bis zur Eingliederung nach Zeulenroda 2006 eine eigenständige Stadt.

Wir wandern mäandernd entlang der Weidatalsperre, kommen an Wärterhof vorbei und queren die Weida nach Bermichsmühle. Man könnte einen Abstecher zur schönen Aussicht am Grobisch machen. Übrigens mussten einige Mühlen den Staubauwerken weichen. Mit dem Mühlgraben kommen wir an der Erzmühle vorbei nach Döhlen.

Dort ist eine bezaubernde Sehenswürdigkeit das Pfarrhaus Döhlen aus dem 18. Jahrhundert. Der private bewohnte und denkmalgeschützte Pfarrhof mit überdachter Holzbrücke über die Weida öffnet auch für Besucher. „Carpe noctem“ (Nutze die Nacht!), heißt es beim Ritter vor der Tür. Fast 47km Weidetalweg liegen hinter uns.

Von Döhlen wandern wir in den Nachbarort Göhren, dann nach Schüptitz mit interessanter kleiner Kirche St. Nikolaus und deren romanischem Wehrturm (vermutlich 12. Jahrhundert). Es geht wieder an die Weida mit Ziel Weida. Das Städtchen hat einige hübsche Baudenkmäler in petto wie die überragende Osterburg, die im 12. Jahrhundert entstand, mit 54m hohem Bergfried. Sie bietet ein Museum und Gastronomie. Das heben wir uns für später auf. Weida haben wir nämlich nach 57km erreicht, das Ziel der Weidamündung in die Weiße Elster (Saalezufluss) noch nicht. Das braucht noch ein Stückchen bis nach Wünschendorf/Elster.

Bildnachweis: Von Foto Fitti [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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