Wanderung zur Moltkewarte auf dem Schlösschenkopf


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Länge: 8.78km
Gehzeit: 02:12h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Rosenstadt Sangerhausen am östlichen Rand der Goldenen Aue zwischen Harz und Kyffhäuser, ist unser Start und Ziel. Wir wollen eine Runde gen Norden hinauf wandern, zur Moltkewarte auf dem Schlösschenkopf (310m), umrunden die Schachthalde Hohe Linde (400m). Schließlich kann man sich überlegen, ob man diese Wanderung mit der Altstadtrunde Sangerhausen nebst Rosarium kombiniert.

Wir lassen uns nicht durch Infotafeln oder Schilder irritieren, sondern halten uns an unseren GPS-Track, wenn wir uns beim Start am Bahnhof Sangerhausen „einnorden“. Wir kommen am Spengler-Museum vorbei durch die Lengefelder Straße, biegen nach rechts in die Morunger Straße, queren das Gleis, folgen der Karl-Bosse-Straße an einem Menhir vorbei und biegen bei Kleingärten nach links in die Schifffahrt, das Tierheim liegt rechts von uns.

Die Häuser werden weniger, die Wiesen mit Streuobst und die Felder werden mehr. Vor Engelsburg halten wir und rechts und wandern durch den Mischwald zum 310m hohen Schlösschenkopf mit der 26m hohen Moltkewarte, aus Kalkstein gemauert, mit Balkon beim Rundtürmchen am Eckturm. Der Turm von 1903 ist benannt nach Feldmarschall Helmuth von Moltke (Öffnungszeiten). Auf einer Infotafel des Geoparks finden wir weiteres zum erfolgreichen Kriegsstrategen und dem Gestein im Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt.

Man schaut weit von der Moltkewarte aus über das südliche Harzvorland, über die Wiesen und Felder, die hügeligen Lande, mit dem Panorama von Sangerhausen, der fruchtbaren Goldenen Aue und bis in den Naturpark des Kyffhäusergebirges. Bei guter Sicht lässt sich der Thüringer Wald blicken. Auch an eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel wurde gedacht.

Wir haben etwas über 3km am höchsten Punkt der Runde geschafft und wandern durch sehr abwechslungsreiche Landschaft zum weithin sichtbaren „Haus-Schutt-Berg“ von Sangerhausen, der Schachthalde Hohe Linde, die sich 400m hoch erhebt. Wir sind am Fuß von 20 Mio. Tonnen Abraum, der sich rund 150m aufstapelt und ein Zeugnis des Bergbaus darstellt. Zeitlich eingeschränkt kann man da auch rauf.

Wenn wir den Brühlbergweg wandern sind wir gleichzeitig auf der Altstadtrunde. Wir kommen in die Hasentorstraße und biegen von der in die Straße Brühltal. Zwischen Wiesen, wenig Bebauung und Kleingärten schlagen wir einen Haken in die Schachtstraße, umrunden einen Solarpark und kommen zum Bahnhof Sangerhausen zurück.

Bildnachweis: Von Hejkal [CC BY-SA 2.0 DE] via Wikimedia Commons

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