Steigerschleife bei Sangerhausen im Südharz


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 40 Min.
Höhenmeter ca. ↑381m  ↓381m
Die Steigerschleife ist mit einem schwarzen Dreieck auf weißem Grund markiert

Die Berg- und Rosenstadt Sangerhausen im Südosten des Harzes ist Ausgangspunkt für die Steigerschleife im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz. Die Steigerschleife bietet spannende Einblicke in den über 800 Jahre alten Kupferbergbau rund um Sangerhausen und nutzt dabei streckenweise die Trasse des Karstwanderwegs.

Unterwegs auf der Steigerschleife treffen wir auf die Orte Grillenberg und Wettelrode, wo sich ein Abstecher ins Schaubergwerk Röhrigschacht anbietet. In Grillenberg, einem nördlichen Stadtteil von Sangerhausen, startet die Steigerschleife. Auf dem Rückweg kommen wir auch an der Ruine der Burg Grillenburg vorbei.

Die Steigerschleife (Markierung: schwarzes Dreieck auf weiß) beginnen wir auf dem Parkplatz an der Harzstraße (L239), die hier die Gonna begleitet. Unser Weg geht durch die Straße Hühnerberg und von da in den westlich gelegenen Wald. Der Weg macht eine Spitzkehre gen Norden und bringt uns zu einer Wegekreuzung, wo wir uns auf die Kohlenstraße begeben (links einbiegen).

Wenn die Kohlenstraße an der kommenden Kreuzung breiter wird, verlassen wir sie und biegen stattdessen nach links in die Kastanienallee ein. Der Weg führt uns zum idyllischen Kunstteich Wettelrode, der bei entsprechender Temperatur zum Baden einlädt. Hier ist auch ein Waldcafé.

Durch ein Waldstück kommen wir in den Beritt von Wettelrode und auf den Weg Hasseloh. Hier am Ortsrand ist auch ein Bergbaupfad, auf den wir einen Abstecher machen können. Einmal auf den Geschmack gebracht, bietet sich dann ein Besuch des Schaubergwerks Röhrigschacht an. Hier wurde Kupferschiefer aus der Erde geholt. In den Röhrigschacht kann man sogar noch per Seilfahrt einfahren. Es geht in eine Tiefe von 283m und dann mit der Grubenbahn zum Flöz.

Nach der Besichtigung gehen wir auf dem Weg Hegeberg, der uns zur Harzstraße und zum südlichen Ortsrand von Grillenberg führt. Wir gehen entlang der Gonna, kommen an einem Teich vorbei, überqueren die Straße „Langes Tal“ und sind auf dem Weg zur einstigen Burg Grillenburg, einer Niederungsburg aus der Zeit um 1217. Man sieht noch Teile des Zwingerturms und der Schildmauer. Die Kirche in Grillenburg stammt übrigens aus dem 13. Jahrhundert. Der wehrhafte Ostturm zeigt sich unten gemauert und oben mit Fachwerk.

Kurz bevor die Steigerschleife am Ausgangsort ankommt, sehen wir links den Schlossteich an der Gonna, die nördlich ihre Quelle hat und südlich von Sangerhausen nach insgesamt 17km in die Helme fließt.

Bildnachweis: Von Thomas Binder [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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