Wanderung zur Hainkirche und zur Petershöhle bei Hartenstein


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Länge: 9.66km
Gehzeit: 02:28h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

„Wanderparadies der Frankenalb“, hat sich Neuhaus an der Pegnitz unter anderem auf die Fahne geschrieben und liefert durch zahlreiche Wandervorschläge in alle Himmelsrichtungen. Wir sind heute von dem „Markt im Grünen“ gen Süden und mit Taschenlampe im Gepäck unterwegs, gelangen in den Bereich von Höhlen und Höhen, wie der Hainkirche am Frauenberg (544m) beispielsweise.

Wir erkunden auch die Petershöhle bei Hartenstein, die 1914 entdeckt und wo gleich ein Bärenskelett gefunden wurde. Zwischen dem 1. Oktober und dem 30. April sollte die Höhle nicht befahren werden, wegen der Fledermäuse.

Vom Bahnhof in Neuhaus a.d. Pegnitz starten wir und lenken die Schritte über Gleis und Pegnitz nach Finstermühle. Durch diesen Ort und den folgenden, Bärnhof, streifend, wandern wir ansteigend, erst mehr durch Feldflur begleitet, dann durch Wald. Wir sind in den Lagen der Höhen Weißenstein (503m) zur Rechten und Zimmerberg (522m) zur Linken unterwegs.

Es geht grob in Richtung Hartenstein ins Wandergebiet der Hartensteiner Oberberge. Bei Halbzeit der Runde sind wir im Beritt der Hainkirche am Frauenberg (544m) und dehnen die eigentliche Tour etwas aus. Hier verläuft auch die „Rundwanderung von Hartenstein zur Petershöhle durch die Hersbrucker Alb“. Wenn man den Abzweig nicht versäumt, kommt man in eine recht geräumige Höhle, die sicherlich früher einigen Menschen Schutz bieten konnte. Wenn wir jetzt noch den Schwenk über den Frauenberg machen wollten, kämen wir zur kleinen und einfachen Marienkapelle im Wald. Wir haben das aber nicht vor und biegen auf unseren Weg wieder ein, der an Hörstationen vorbeikommt.

Die Petershöhle ist im Grunde die Hauptattraktion an diesem Weg. Die verzweigte Petershöhle misst rund 70m und verbindet über Etagen verschiedene Hallen. Bei weiteren späteren Erkundungen wurden nach dem Höhlenbär-Skelett rund 2.000 Skelette seiner Art gefunden, dazu Höhlenlöwen, Wölfe, Hyänen, Wollnashörner, Urrinder. Bereits von 90.000 Jahren waren schon Menschen hier. Abwärts wandernd kommen wir nach Engenthal an die Pegnitz, queren sie, unterqueren mit ihr zur Rechten die Bahn und sind alsbald in Neuhaus am Bahnhof.

Bildnachweis: Von Derzno [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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