Waldromantiktour bei Geislingen (Schwäbische Alb)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 18 Min.
Höhenmeter ca. ↑376m  ↓376m
Waldromantik-Tour Wegzeichen Markierung

Die romantische Wanderung führt durch das Naturschutzgebiet Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtals. Wir wandern von Eybach mit der Eyb, erleben Waldidylle, das Roggental und Magental mit seinen hervorstehenden Felsformationen, Albhochfläche und den charmanten Ort Waldhausen und treffen auf die Lokalbahnlinie.

Start und Ziel ist der Wanderparkplatz Felsental am Rand von Eybach, das zu Geislingen an der Steige gehört. Wir queren Eyb und Mühlbach am Ortsrand. In Eybach sind die Christuskirche und die Kirche Mariä Himmelfahrt, an der wir per Mühlbachstraße und Marienplatz vorbeikommen. Die einst viel besuchte Wallfahrtskirche mit einer Pieta aus dem Jahr 1320 sowie einer Ölberg-Christusfigur von 1500 wurde Mitte des 15. Jahrhunderts im Stil der Spätgotik erbaut.

Quasi gegenüber ist das Schloss Eybach aus der Renaissance und dem 16. Jahrhundert, das im 18. neu errichtet wurde, im Übergangsstil von Rokoko zum Klassizismus. Von uns aus gesehen dahinter erhob sich die Burg Hoheneybach, nur noch mit wenigen Mauerresten, auf dem 602m hohen Himmelsfelsen.

Wir folgen der Rösgasse zum nordöstlichen Ortsausgang, halten uns am Kreisverkehr an die L1164 und sind alsbald von Wald und Eyb begleitet. Es geht zur Unteren Roggenmühle und auf dem Weg Magental unterhalb der Burg Roggenstein vorbei. Die Burg Roggenstein ist auch eine abgegangene Höhenburg. Sie war auf dem rund 570m hohen Roggenstein. Ihre Zeit währte nicht lange, von ca. 1150 bis 1250.

Die Wanderung durch das Magental mit einem Zufluss zur Eyb macht nach rund 4,8km eine Richtungsänderung. Nun geht es weiterhin leicht aufwärts sowie durch offene Landschaft mit Feldern und Wiesen auf der Albhochfläche nach Waldhausen, dessen Mitte wir nach rund 7,5km erreichen. In dem ruhigen Örtchen ist die Kirche aus dem 15. Jahrhundert St. Veit geweiht und es findet sich auch Einkehrmöglichkeit.

Man trifft auch auf die historische Lokalbahn, wo zu ausgewählten Terminen Museumszüge fahren. Die Wanderung bringt uns erst durch Feldflur und dann durch den Wald des Naturschutzgebiets hinab zum Wanderparkplatz Felsental.

Bildnachweis: Von R.kaelcke [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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