Bad Malente-Gremsmühlen liegt recht zentral in der Seenlandschaft zwischen Kellersee und Dieksee im Naturpark Holsteinische Schweiz. Der Große Plöner See ist nordwestlich von hier und auch er wird wie die beiden Seen bei Bad Malente von der rund 68km langen Schwentine durchflossen. Wir wandern durch die hügelige Moränenlandschaft, die in der letzten Eiszeit entstanden ist.
Die Wälder und Seen am Rundweg heißen Bergengehölz, Dodauer Forst mit Dodauer See und Diekseeholm am Dieksee. Dazwischen streckt sich Feldflur um den Ort Kreuzfeld aus. Die Gemeinde Malente besteht aus den drei Teilen Bad Malente-Gremsmühlen, Neversfelde und Rachut und aus 9 Dörfern. Kreuzfeld ist eines davon. Wir starten vom Parkdeck südlich der Schwentine und dem Bahnhof, an der Eutiner Straße. Die Route folgt dem Uhrzeigersinn und leitet uns erstmal ins Bergengehölz. Der Mischwald mit überwiegend Laubbaumanteil ist von einigen Wanderwegen durchzogen.
Wir passieren ein Sträßchen und dahinter beginnt der Dodauer Forst. Dort ist ein wahrlich interessanter Baum und Platz zu finden: die rund 500jährige Bräutigamseiche mit eigener Postanschrift (Bräutigamseiche, Dodauer Forst, 23701 Eutin) und einer Liebesgeschichte, die in eine Ehe mündete. Bilder von der Hochzeit im Jahr 1891 sind auch zu sehen. Die Post an die Eiche wird in das Astloch gesteckt und man darf sie lesen und auch mitnehmen – vielleicht ist ja wer dabei?
Dann treffen wir auf die Plöner Landstraße (B76), halten uns rechts und biegen dann nochmals rechts ein, um am südlichen Ufer des Dodauer Sees zu wandern. Er ist von Feldern und Wiesen umgeben und nur im Osten von Wald. Eine kleine Rast bietet sich am Westufer an. Durch die Flur und Kreuzfeld kommen wir dem Steinbruchareal nahe. Wir machen an der Plöner Straße, durch nach rechts gehen, einen kurzen Abstecher zum Findlingsgarten mit einem schweren Brocken. Der Wandhoff-Findling ist rund 2 Milliarden Jahre alt, wiegt 126 Tonnen und kommt aus der Familie der Småland-Granite.
Nach dem Abstecher queren wir einen kleinen Teil des aktiven Steinbruchs mit Kies- und Schotterwerk und kommen in den Wald Diekseeholm. Dort erreichen wir einen hübsch gestalteten Rastplatz am Diekseeufer und treffen auf die malerisch von Wald umgebenen Spiegelteiche. Alsbald sind wir an der Diekseepromenade und sehen die kleine Nixe: Malenter Seejungfrau. Rechterhand der Promenade sind einige Appartementhotels und Pensionen sowie auch Kliniken. Kurz drauf sind wir am Ausgangsort zurück.
Bildnachweis: Von Genet [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons
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