Von Wüstenstein durchs Aufseßtal zur Kuchenmühle


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 4 Min.
Höhenmeter ca. ↑325m  ↓325m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Aufseß ist ein knapp 30km langer Fluss, der vornehmlich in südöstlicher Richtung unterwegs ist, von ihrer Karstquelle bei Königsfeld bis zur Mündung bei Doos, zwischen Waischenfeld und Gößweinstein, in die Wiesent. Was das Aufseßtal zwischen Wüstenstein und Doos für Wanderungen so geeignet macht ist: es gibt keine Straße auf rund 6km Länge.

Von Wüstenstein bis Kuchenmühle werden wir das kleine Idyll im Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst im Tal genießen, 100m an Höhe zulegen und über die Dörfer Albertshof und Voigendorf nach Wüstenstein zurückkehren.

Wüstenstein ist ein Ortsteil der Gemeinde Wiesenttal und wir starten von einem Parkplatz an der Aufseß, östlich des Ortskerns. Es geht zur Aussicht Berglastubn im Wald mit Blick in die hügelige Landschaft. 

Nächster Höhepunkt ist der Glockenfels, der spitz aufragt und wo man es sich nicht hat nehmen lassen, ein 10m hohes Metallkreuz aufzustellen, das nachts beleuchtet werden kann. Ein Gipfelbuch gibt es auch. Wald, Waldrand und Felder begleiten uns zur St2186 und ins Tal der Aufseß.

Die werden wir auf den nächsten Kilometern nicht aus der rechten Hand geben. Wahrlich still und ruhig wandern wir mit dem Aufseßlauf, kommen an der Brotzeithütte vorbei, kreuzen die Aufseß und kommen zur Kuchenmühle mit Landgasthof nebst Biergarten. Übrigens führt durch das Aufseßtal auch eine Bier-Wanderung. 

Wald- und Feldflure durchkreuzen wir aufwärts nach Albertshof. Weiter geht es nach Voigendorf mit dem Landgasthaus Steinbrecher, das fränkische Küche und Wildspezialitäten anbietet sowie Küchla (in Fett ausgebackenes Hefegebäck, ähnlich wie Krapfen) für den süßen Hunger. 

Wenn wir das Örtchen verlassen, haben wir noch rund 3km bis Wüstenstein mit zum Beispiel dem Baudenkmal der neugotischen evangelischen Martinskirche aus dem Jahr 1865 aus Sandsteinquadern. Gegenüber ist das torturmartige Wohnhaus einer einstigen Burg (18. Jahrhundert). Dahinter liegt ein Schloss aus dem gleichen Zeitraum mit vermutlich älterem Kern. Wir wandern über den Eselsweg abwärts zum Ausgangsort zurück, wo die Aufseß für ein Weilchen zwei Arme ausbreitet und sich in der Nähe eine alte Mühle befindet.

Bildnachweis: Von Rainerhaufe [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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