Von Unterstmatt zum Omerskopf (Rundtour im Nordschwarzwald)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑497m  ↓497m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Runde startet nördlich der Hornisgrinde (1.163m), genauer im Skigebiet Hochkopf-Unterstmatt, das zwischen Hochkopf (1.039m) und Muhrkopf (1.003m) an der Schwarzwaldhochstraße liegt.

Unterstmatt gehört zu Sasbach, das westlich unseres Starts liegt. Wir gehen zum Omerskopf (874m), genießen Aussichten, weiter hinunter nach Glashütte mit dem Laufbachpfad und Spitzbuckelbrunnen, kommen am ehemaligen Sanatorium Breitenbrunnen vorbei, wo man gespannt sein darf, wann aus den Plänen für die Anima-Tierwelt etwas werden wird.

Der Name Unterstmatt geht auf die Nutzung als Bergwiese zurück, auf der das Vieh zu Mittag ein Päuschen machte. Heute herrscht hier zur Winterszeit reger Skibetrieb, zudem ist Hochkopf-Unterstmatt Ausgangspunkt für Wanderungen, zum Beispiel zur Hornigsgrinde. Wir starten auf rund 930m und halten uns in nordwestliche Richtung. Es geht durch die Landschaft mit Wald und teilweise offenerem Gelände. Nach etwa 2,9km biegen wir nach links in den Rundweg 1 ein. Über den Otto-Speirer-Weg geht es dann wieder ein Stück bergauf zum bewaldeten Omerskopf auf 874m, den wir nach gesamt etwa 4,3km erreichen.

Nun geht es wieder talwärts, ein Stück entlang dem Otto-Speirer-Weg mit dem Aussichtspunkt Omerskopf, wir kreuzen die K3765, die nach Unterstmatt führt. Wir gelangen zum Aussichtspunkt Straßburger Kreuz/Hartfelsen mit einem mächtigen Steinkreuz und einer Picknickmöglichkeit. Der Blick fällt auf die Ortschaften Lauf und Neusatz, die sich westlich von uns im Tal erstrecken. Ein hübsches Fleckchen.

Eine weiteres davon mit herrlicher Aussicht treffen wir auf dem Mantelfelsen, der ebenfalls zum Rundschauen einlädt. Von dort geht es auf den Panoramaweg in südliche Richtung. Es geht hinunter ins Laufbachtal zum Örtchen Glashütte, wo der Laufbach, an dem ein Energiepfad angelegt wurde, Dreibrunnenbächle heißt, das angestaut wurde. Dort, wir sind bei rund 508m am tiefsten Punkt der Runde, erwartet Klein und Groß als nächstes das Wassererlebnis am Spitzbuckelbrunnen, wo das Herrensödbächle in den kleinen Stauweiher fließt.

Dann gehen wir bergauf den Felsenpfad Wendelin-Dinger-Weg und kommen zum Herrensträßle in das wir links einbiegen, weiter an Höhe gewinnen, und das uns über das Herrensödbächle führt sowie zum ehemaligen Sanatorium Breitenbrunnen, das vor Jahrzehnten bereits aufgegeben wurde, seitdem leer steht und einer neuen Nutzung entgegenfiebert – mal sehen, wie lange noch. Es steht in Verbindung mit dem kleinen Wildgehege, was sich südlich von hier befindet. 11,7km der Runde sind geschafft. Wir überqueren die Schwarzwaldhochstraße, gelangen auf die Horngasse und zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von SBL1980 [CC BY-SA 3.0 de] via Wikimedia Commons

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