Gaishöll-Wasserfälle und Straubenhöfmühle bei Sasbachwalden


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑765m  ↓765m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Sasbachwalden ist ein heilklimatischer Kneipp- Kurort mit einem denkmalgeschützten Ortskern und liegt im Ortenaukreis (Schwarzwald). Südwestlich des Blumen- und Weinortes erhebt sich die Hornisgrinde (1.163m). Auf unserer Wanderung treffen wir auf die Gaishölle und die Gaishöll-Wasserfälle, die Höhenkapelle Hohritt aus den 1970ern, dem Spitzbuckelbrunnen Glashütte und begleiten den Sasbach.

Wir starten am Wanderparkplatz an der Straße Murberg östlich in Sasbachwalden, gleich bei der Gaishölle. Jetzt folgen wir dem Brandbach und dem Wanderweg Gaishölle. Er bringt uns mehrfach durch die wildromantische Gaishölle und zu den Gaishöll-Wasserfällen mit 13 Brückchen und 200 Stufen. Der Genießerpfad und Premiumweg Alde Gott Panoramarunde lässt es sich auch nicht nehmen, diese Naturschönheit einzubeziehen.

Dann kommen wir auf die Bergstraße bei Bischenberg mit Gastronomie. Die Bergstraße wird zweimal überquert und es geht weiter hinauf zum Hohritt mit der Höhenkapelle Hohritt, die in den 1970er gebaut wurde, wie unschwer zu erkennen ist.

Der Felsenpfad Wendelin-Dinger-Weg überquert das Lautenbächel. Wir sind dann bergab unterwegs nach Glashütte, einem Ort der Gemeinde Lauf. Hier treffen sich einige Bäche, der Laufbach und das Dreibrunnenbächle, das einen kleinen Stausee speist. Hinzu kommt das Herrensödbächle und wir sehen den Spitzbuckelbrunnen, der zum Wassererlebnis einlädt – nicht nur Kinder. Wir begleiten das Dreibrunnenbächle mit etwas Abstand auf dem Mittelbergweg und sind wieder bergauf unterwegs.

Unseren höchsten Punkt bei 821m haben wir nach rund 7,3km erreicht und zwar beim ehemaligen Sanatorium Breitenbrunnen, das Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde, seit 1996 leer steht, zigmal versteigert wurde und nun eine „Karriere“ bei den „Rottenplaces“ macht. Es soll die Anima-Tierwelt entstehen. Südlich des langgestreckten Gebäudekomplexes ist ein kleines Wildtiergehege.

Wir wandern durch den Wald in südliche Richtung auf dem Weg Markteichstraße, von der wir nach rund 10km kurz abweichen und ihr wieder begegnen als Fahrweg Markteichstraße. Dann geht es zur Sasbach-Quelle an der Straße Hagenberg und weiter durch abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldchen, Wiesen und hin und wieder Bebauung.

Bei der Straubenhöfmühle treffen wir erneut auf den Sasbach und auf die Bergstraße. Die Straubenhof-Mühle zeigt sich im Fachwerk mit oberschlächtigem Mühlrad. Die Getreidemühle wurde 1789 von Hofbauer Straub errichtet und war bis 1938 in Betrieb. Ein malerisches Fleckchen. In der Nähe ist der Hof Franz Maier mit einem Schnapsbrunnen.

Weiter folgen wir dem Sasbach nach Sasbachwalden. Am Sasbach erstreckt sich ein Park mit Beach-Volleyball, dem Erlebnisbad, einem Pavillon und dem Kurhaus „Zum Alde Gott“. Wir gehen über die Talstraße und zur Wallfahrtskirche Heilige Dreifaltigkeit, die im Weinbrenner-Stil erbaut wurde und dem romanischen Stil folgt. Sie wurde 1844 fertig. Nun geht es noch am Rathaus vorbei, entlang Ortsrand und Wein, in die Straße Murberg und zum Parkplatz zurück.

Bildnachweis: Von Carsten Frenzl [CC BY 2.0] via Wikimedia Commons

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