Von Schloss Fürstenstein über Rabenstein zur Kollnbergmühle


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Länge: 10.45km
Gehzeit: 02:59h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Von Fürstenstein kreuzen wir das Tal der Kleinen Ohe zum Rabenstein. In Fürstenstein ist das Schloss Fürstenstein kaum zu übersehen. Es ist eine der drei Burgen des Dreiburgenlandes. An einer weiteren des Trios kommen wir auch noch vorbei, an der Englburg im Markt Tittling, zu der wir einen Abstecher machen müssten. Sie beherbergt Wohnungen und Büros, weshalb sie nicht zu besichtigen ist. Die 3. ist die nördlich unserer Runde befindliche Saldenburg, auch „Waldlaterne“ genannt.

Start unserer Tour ist beim Rathaus Fürstenstein und der Freiwilligen Feuerwehr in der Vilshofer Straße. Das Schloss Fürstenstein ist unsere erste Zielmarke. An dem wandern wir erstmal vorbei und schauen es uns am Schluss der Runde von außen genauer an. Wir schlagen am Fuße der Burg den Weg durch die Bergstraße ein, die wird zur Schwarzensteinerstraße.

Wir wandern in Richtung der Englburg und westlich von ihr durch den Wald zum Weiler Dobl. Durch den Wald kommen wir ins Tal der Kleinen Ohe, die queren wir und kommen in die Ortschaft Loderhof. Wer sich den ganzen Tag Zeit eingeplant hat, dem empfiehlt sich ein Besuch des Museumsdorfs Bayerischer Wald nahe dem Dreiburgensee, ein Stück östlich von unserer Runde. Das Museumsdorf ist echt schön gemacht!

Wir queren den Lohstampfbach und wandern nach Rabenstein. Vor Rabenstein auf einer Lichtung heißt es: umdrehen und per Forstweg nach Thurmannsdorf einbiegen und noch vor dem Weiler die herrliche Aussicht auf das Schloss Fürstenstein und die Englburg werfen.

Durch den Weiler Thurmannsdorf kommen wir an die Kleine Ohe zur Kollnbergmühle mit dem ältesten Mühlweiher im Bayerischen Wald. Das historische Wasserrad funktioniert noch. Man kann hier aber auch selbst Wassertreten und sich so bei einer Rast im Idyll erfrischen. Eine kleine Kapelle ist für die geistliche Erquickung vor Ort.

Nach der Querung der Kleinen Ohe kommen wir durch Reuth und zum Naturdenkmal „Hoher Stein“, einem interessanten Felsmassiv sowie zum Schloss Fürstenstein. Wann das als Burg genau gebaut wurde, ist nicht bekannt, aber wann sie zerstört wurde, das war 1332. Wiederaufgebaut brannte das Schloss 1848 ab. Wiederaufgebaut ging es an die Englischen Fräulein, die dort ein Heim für verwahrloste Knaben einrichteten. Seit 2007 ist das Schloss privat. Gleich am Schloss ist die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.

Bildnachweis: Von Ch Kölbl [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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ivw