Von Pegnitz über die Himmelsleiter nach Pottenstein (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑231m  ↓265m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Himmelsleiter ist ein 2014 erbauter Aussichtsturm oberhalb von Pottenstein. Eine Wendeltreppe schraubt sich 37m hoch in die Luft und bietet von oben, nach 150 Stufen, einen phänomenalen Blick über die Fränkische Schweiz und ins benachbarte Fichtelgebirge.

Wir steuern die Pottensteiner Himmelsleiter von Pegnitz aus an. Startpunkt ist der Bahnhof Pegnitz, der an der Fichtelbergbahn von Nürnberg nach Martkredwitz mit Anschluss nach Bayreuth und Hof liegt und auch von der Regionalbahn R 3 von Nürnberg nach Creußen bedient wird.

Von der Bahnhofstraße geht es durch die Schlossstraße und weiter in den Wiesweiherweg, auf dem wir ein Stück die Pegnitz begleiten. Wir folgen dem Wiesweiherweg und der Pegnitz bis zur Überquerung der Straßen am Schlossberg/Nürnberger Straße und biegen in die Heinrich-Bauer-Straße ein.

Die Ortsbebauung von Pegnitz wird über die Dr.-Heinrich-Dittmann-Allee verlassen, wobei man an einem Schulstandort des Gymnasiums und der Justizakademie vorbeikommt. Weiter geht es Richtung Autobahn A 9. Die wird entlang der BT 41 unterwandert. Vor Willenberg biegt man wieder nach links in die Natur ein, wendet sich wieder nach rechts und kommt durch den Süden des Örtchens. Man folgt der Straße Wachberg, biegt in die Wolfshöhe ein und verlässt den Ort. An einer Kreuzung biegt man rechts ab und geht ein Stück in nördliche Richtung, wobei man die BT 41 überquert.

Der Weg führt jetzt durch die Naturlandschaft entlang von Wiesen, Feldern und Waldrändern und zwar überwiegend in westliche Richtung. Nächster möglicher Halt wäre die kleine Elbersberger Kapelle. Hier lässt es sich gemütlich rasten – mit möglicher Einkehr in den gastronomisch betriebenen Kapellenhof. Etwa zwei Drittel der Strecke hat man jetzt geschafft. 

Gut gestärkt geht es dann erneut durch Feld- und Wiesenlandschaft in nordwestliche Richtung. Die Pottensteiner Himmelsleiter erwartet einen. Die Pottensteiner Himmelsleiter ist von ihrer Funktion her eigentlich ein Antennenmast, aber ein äußerst schick gestalteter und mit praktischem Nutzwert für Wanderer. Von der Himmelsleiter genießt man wunderbare Panoramablicke in die Fränkische Schweiz. An der Hofmannskapelle geht es dann vorbei nach Pottenstein.

Der nächste Aussichtpunkt ist die Hohe Warte mit dem Wetterkreuz. Von hier aus reicht der Blick bis zum Wahrzeichen von Pottenstein, der Burg Pottenstein mit Burgmuseum. Sie ist die älteste erhaltene Burg in der Fränkischen Schweiz mit Grundmauern aus dem 10. Jahrhundert. Sie war die Amtsburg des Bischofs von Bamberg und kann besichtigt werden.

Über den Alten Burgweg geht es ins Zentrum von Pottenstein, das auch einige Sehenswürdigkeiten in seiner historischen Altstadt zu bieten hat. Da wäre die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus mit Chor aus dem 14. Jahrhundert und benachbart lädt das Scharfrichtermuseum zu den Strafmaßnahmen des Mittelalters ein.

Die Wanderung endet an der Bundesstraße B 470 durch Verlassen der Hauptstraße und Einbiegen in die Nürnberger Straße. Schlusspunkt ist an der B 470. Hier ist die Haltestelle für die Regionalbuslinie 389 des VGN, mit der man wieder zurück nach Pegnitz zum Bahnhof fahren kann.

Bildnachweis: Von Ermell [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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