Rundwanderung von der Burgruine Hollenberg zur Pirkenreuther Kapelle (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 37 Min.
Höhenmeter ca. ↑150m  ↓150m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Etwa auf halber Strecke zwischen Pottenstein und Pegnitz in der Fränkischen Schweiz finden sich die wenigen Reste der spätmittelalterlichen Burg Hollenberg. Bauherr der Burg Hollenberg war Kaiser Karl IV., der 1357 die Stadt Pegnitz kaufte und ans Königreich Böhmen anschloss.

Burg Hollenberg wurde vermutlich im Bauernkrieg 1525 zerstört. Danach wurde sie nicht wiederaufgebaut. Die Burgruine ist frei zugängig und die ehemalige Oberburg dient heute als Aussichtspunkt. Von hier hat man einen weiten Blick nach Westen bis zur Burg Gößweinstein.

Wir beginnen die kurze Rundwanderung am Parkplatz in der Pegnitzer Ortslage Hollenberg. Von hier gehen wir auf direktem Weg zur Burgruine und genießen die herrliche Aussicht hinein in die Fränkische Schweiz.

Dann geht es weiter zur tiefer gelegenen Zwergenhöhle. Die verzweigten Gänge der 97m langen Höhle können mit einer Taschenlampe erkundet werden, aber Vorsicht ist geboten. Die Höhe der Gänge wird schnell so, dass man sich wünscht, ein Zwerg zu sein. An der Zwergenhöhle vorbei führt der Fränkische Gebirgsweg, der zentrale Fernwanderweg in der Fränkischen Schweiz.

Hinter der Zwergenhöhle passiert wir noch zwei weitere, kleine Höhlen, das Kühloch und die Vollsleitenhöhle. Dann wandern wir durch den Hollenberger Wald weiter in westliche Richtung. Unser nächstes Ziel ist die Pirkenreuther Kapelle, eine Kirchenruine in der Wüstung Pirkenreuth.

Das Dörfchen Pirkenreuth wurde am 9. Februar 1430 während der Hussitenkriege komplett ausgelöscht. Um 1500 wurde die Kapelle wiederaufgebaut, später auf Befehl der calvinistischen Regierung der Oberen Pfalz aber wieder bis auf wenige Reste abgetragen. 1920 legte man die Ruine der Pirkenreuther Kapelle frei, die nun mitten im Wald zur Besinnung einlädt.

Von der Pirkenreuther Kapelle aus halten wir uns nordwärts und wandern durch den Hollenberger Wald bis nahe heran ans Püttlachtal und halten uns dann rechts zum Himmelbühl (581m). Von hier geht es dann in südliche Richtung wieder zurück zum Startpunkt im kleinen Hollenberg.

Bildnachweis: von Sven-121 at de.wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons

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