Von Oberhof zur Lütschetalsperre (Rundwanderung)


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Länge: 11.97km
Gehzeit: 03:23h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

In einem idyllischen Wiesengrund, nahe dem Wintersportzentrum Oberhof, wo wir starten, ist die Lütschetalsperre, im Gebiet von Frankenhain, mit dem Angebot Oberhof Camping am Lütschestausee und einer ganzen Reihe von Freizeitmöglichkeiten. Abwechslungsreiches Auf und Ab erleben wir auf unserer Wanderrunde, in die wir am Fuße des Schlossbergkopfs (827m), im Gründle auf einem Parkplatz von Oberhof, einsteigen.

Bei Oberhof entspringt in den Tälern am Lärchenkopf aus zwei Quellen die Lütsche, zu deren Stauereignis wir wandern werden. Mit Waldbegleitung wandern wir gegen den Uhrzeigersinn zur Aussicht Löffelbühlfelsen.

Weiter geht es zum Sieglitzkopf und dessen Aussichtspunkt. Der Sieglitzkopf misst 764m, benachbart ist die Hohe Warte mit 776m. Mit dem Flößgraben kommen wir an der Kleinen Hohen Warte (652m) vorbei.

Nach rund 6km sind wir in dem schönen Wiesengrund, in dem ein Hartsteinwerk nördlich an den Lütschestausee angrenzt. Die Lütschetalsperre wurde 1935-1938 gebaut und lieferte kalkarmes Wasser für die Reichsbahn. Hinter der 22m hohen Staumauer erstrecken sich die 14ha Wasseroberfläche (1.000 x 300m).

Heute dient die Lütschetalsperre überwiegend der Erholung. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel für Tagestouristen aus der Umgebung, da im Sommer mehrere Badestellen mit Liegewiesen und Sportanlagen geöffnet sind. Bedingt durch die Lage im Thüringer Wald ist die Lütschetalsperre jedoch im Sommer recht kühl. So beträgt die Wassertemperatur nur etwa 15 bis 20 Grad Celsius. Neben dem Campingplatz gibt es Gastronomie und auch einen Bootsverleih. Die Lütsche fließt einen Ort weiter ab und zwar in Gräfenroda in die Wilde Gera. 

Wir wandern über die Schlossbergkanzel und zum Soldatenborn, wo die Steinige Lütsche herkommt. Das ist der linke Quellbach der 7km langen Lütsche, der rechte heißt Grasige Lütsche. Unsere Wanderung bringt uns zurück nach Oberhof, wo wir über den Schlossbergkopf kommen und dort auf einen Waldlehrpfad treffen. Bis zum Gründle sind ist es nur noch 1km.

Oberhof wurde bereits 1470 erstmalig erwähnt. Es liegt auf einem Kamm und hat eher raues Klima. Der Ort lebt vom Tourismus und ist nach Erfurt und Weimar der meistbesuchte in Thüringen.

Bildnachweis: Von Derzno [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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ivw