Von der Höllritzer Alpe zum Siplinger Kopf (Allgäuer Alpen)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 7 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑1791m  ↓1791m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wo es hoch hinaus geht, finden sich einige Wanderwege, beispielsweise die Drei-Gipfel-Alpwanderung oder die Bergwanderung zum Siplinger Kopf. Unsere Runde heute bindet ein Schleifchen um die Höhen: Höllritzereck und Bleicherhorn, beide 1.669m. 1,8km misst eine Strecke zum Siplinger Kopf auf 1.746m.

Die Höllritzer Alpe im Stubenbachtal ist unser Ausgangsort. Von Juni bis in den Oktober ist sie bewirtschaftet und bietet leckere Allgäuer Brotzeiten. Per Mautstraße kann man hierherfahren, wobei der Parkraum begrenzt ist. Von Gunzesrieder-Säge aus führt eine asphaltierte Straße her, die man auf Schusters Rappen oder per Drahtesel absolvieren kann – sind rund 7km.

Einmal obenauf, werden wir die Runde auch oben bleiben. 3km herrliche Allgäuer Bergnatur liegen zwischen der Brotzeit auf der Höllritzer Alpe und der Höhe Siplinger Kopf. 1.746m misst dieser und ist von einem Gipfelkreuz markiert. Es bietet sich ein fantastischer Weitblick bis in die Schweiz hinüber oder bis nach Ulm. Der Siplinger Kopf besteht aus Nagelfluh und die aufgestellten Nagelfluhtafeln an seiner Ostseite sind recht markant. Ebenso markant ist die Siplinger Nadel, zu der wir einen Abstecher machen könnten.

Die Wanderung schließt diese jetzt nicht ein, sondern geht auf den nächsten 1,8km auf der bekannten Strecke zurück und wir halten uns dann gen Süden. Bleicherhorn und Höllritzereck kommen auf 1.669m. Nordöstlich des Gipfels findet sich kein Wald. Skitouren führen herauf und durch die freie Hügellandschaft lässt es sich dann abwärts wedeln.

Wir wandern durch abwechslungsreiche Flora und Fauna in Richtung Dreifahnenkopf, biegen vorher aber gen Norden ab und lassen es hübsch auslaufen, auf dem Weg zur Höllritzer Alpe zurück. Wer oder was auch immer diese schöne Allgäuer Landschaft geformt hat, muss guter Stimmung gewesen sein.

Bildnachweis: Von JJurii [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

Vgwort