Von der Binauer Höhe in die Margarethenschlucht


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Länge: 7.57km
Gehzeit: 02:15h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die märchenhaft anmutende Margarethenschlucht, wo sich der Flursbach durch den Buntsandstein am Gickelfelsen am rechten Hang des Odenwald-Neckartals gearbeitet hat, mutig und über mehrere Fallstufen, wird uns heute faszinieren. Die Margarethenschlucht steht unter Naturschutz und ist Teil des Naturparks Neckar-Odenwald. Dieses Kleinod werden wir nach rund 4,5km erkunden. 

Die Wanderung bindet zwei Schleifen. Die erste ist gleich am Start auf der Binauer Höhe, die zweite liegt am Neckarufer, südlich von Neckargerach. Die Binauer Höhe mit Rast- und Parkplatz erreichen wir über ein Sträßchen, das Binau in einer markanten Neckarschleife mit der L527 verbindet, die ihrerseits zwischen Reichenbuch und Mosbach verläuft.

Die Binauer Höhe auf rund 234m ist von offener Landschaft mit Feldern und Wiesen umgeben. Wir wandern die Schleifen in einer 8 und biegen nach der schönen Aussicht in den Vogelherdweg, der uns ins Gebiet der Mordklinge führt. Klingt gefährlicher als es ist. Die Mordklinge ist ein Bachlauf in Richtung Staustufe Guttenbach.

Nun geht’s erstmal weiter leicht bergan bis zur Grünen Hütte, wo wir uns links halten und mit Wald an die Bahn wandern, deren Gleise mit Abstand zum Neckar verlaufen. Das folgende Stückchen bis zur Margarethenschlucht werden wir auch noch mal wandern. Nach rund 2,5km geht es in die zweite Schleife der Runde, wobei wir in halber Hanglage am Gickelfelsen vorbeikommen in Richtung Neckargerach. 

Dort halten wir uns rechts und wandern merklich steiler als eben von etwa 166m bis auf 293m, wofür wir rund 800m Strecke Zeit haben. Dabei kommen wir auch an einem Rastplatz mit Aussicht vorbei, an der L527. Wenn sich die Bäume verziehen und Wiesen Platz machen, kommen wir der Margarethenschlucht näher. Vor dem Eintreten in die Schlucht am Flursbach hat uns der Wald wieder. Der Margarethenschlucht-Pfad bildet unsere Richtschnur durch diese felsige Schlucht mit dem Bach, der sich über einige Fallstufen herabarbeitet und wir trittsicher mit ihm.

Unten angelangt treffen wir auf den eben genannten und jetzt bekannten Abschnitt, bleiben nun allerdings erstmal in Schienennähe. Westlich fällt der Blick auf die Staustufe Guttenbach, die aus einer Doppelschleuse, Wehr und einem Kraftwerk besteht. Die Staustufe wurde 1935 und 1959 gebaut. Kurz drauf und kurz vor Rundenende kommt uns die Mordklinge nochmal unter, via dem Unteren Mordklingenweg.

Bildnachweis: Von WilliSeefried [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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