Von Anger zur Stoißer Alm auf dem Teisenberg (Berchtesgaden)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 2 Min.
Höhenmeter ca. ↑489m  ↓489m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Stoißer Alm wird 2018 ihr 90-jähriges Bestehen feiern können. Sie liegt idyllisch auf dem 1.333m hohen Teisenberg, der zu den Chiemgauer Alpen zählt. Uns wurde berichtet, dass es droben neben der herrlichen Aussicht über das Berchtesgadener Land und Salzburg leckere bayerische Schmankerln gibt, deftige Brotzeit ebenso wie ein Berg Kaiserschmarrn. Wir werden es überprüfen über eine Runde und die sogenannte Schneid. Großräumig gesehen findet sich die Stoißer Alm nahe der A8 und zwischen dem Chiemsee nordwestlich sowie Bad Reichenhall südöstlich.

Wir werden Waldpfade begehen, haben auf der Stoißer Alm in der Hälfte der Runde den höchsten Punkt erreicht und gehen gegen den Uhrzeiger, mit Start am Stoißberg in der Gemeinde Anger. Der Ort Anger liegt auf der anderen Seite der A8. Wenn wir die Lichtung bei Neuhaus verlassen haben, empfängt uns Wald und wir gehen auf eine Wegekreuzung zu, in dessen Nähe sich eine Quelle namens Kaltes Bründel befindet. Wir halten uns links und sind quasi auf den Ortsgrenzen von Teisendorf und Anger unterwegs. 

Über die Waldpfade geht es stetig bergauf. Dort, wo sich der Wald lichtet, erhebt sich die Stoißer Alm, wo man übrigens auch übernachten kann. Eine kleine Kapelle haben sie auch. Der Blick ist fantastisch, nicht nur der auf den mit Puderzucker bestäubten Kaiserschmarrnberg. Wir blicken vom Teisenberg ins Alpenpanorama des Berchtesgadener Landes und Salzburg. Der Teisenberg ist der nördlichste Tausender der Deutschen Alpen. 

Nach einer ausgiebigen Rast gehen wir den Berg wieder hinunter und kommen nach genossenen 4 Stunden – mit der Pause – wieder beim Auto an. Die Ecke bei der Stoißer Alm wird auch als Region Rupertiwinkel bezeichnet, ein Dreickeck westlich von Saalach und Salzach, insgesamt südlich vom Chiemsee. Der Name geht auf den heiligen Rupertus zurück. Der war von 690 – 710 Bischof von Salzburg. Der Rupertiwinkel gehörte lange Zeit zu Salzburg und wurde 1810 Bayern zugesprochen. 

Bildnachweis: Von Bretzelmann (Selbst fotografiert, Gemeinfrei, Link)

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