Vom Wesel-Datteln-Kanal durch die Haard ins Gernebachtal


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 54 Min.
Höhenmeter ca. ↑162m  ↓162m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Haard ist ein beliebtes Ausflugsziel, das insbesondere an den Wochenenden stark frequentiert wird und wo man trotz möglichem Andrang auf einigen Wanderrunden bisweilen keiner Menschenseele begegnet.

Über dreißig Wanderwege spinnen sich über die Naturlandschaft mit Wäldern aus Kiefern, Eichen und Birken sowie einigen Naturschutzgebieten mit Hochmoor oder dem Naturschutzgebiet Gernebachtal, das sich östlich befindet. Gegen Norden ist die Haard vom Wesel-Datteln-Kanal begrenzt, wo wir in die Runde einsteigen.

Der Wesel-Datteln-Kanal ist eine Wasserstraße im nördlichen Ruhrgebiet, der den Rheinstrom bei Wesel mit dem Dortmund-Ems-Kanal bei Datteln verbindet und insgesamt auf 60km Länge kommt. Entlang des Kanals sind auch Campingplätze und Freizeitmöglichkeiten zu finden – wie das Feriencamp Ahsener Heide, wo wir auf dem Parkplatz an der Ahsener Allee sowie am Gernebach starten. Von dort aus kommen wir an den Flächen der ehemaligen Ahsener Fischteiche vorbei.

Wir gehen ein Stück des Wegs In den Wellen zum Weg Im Morgenglück – welch hübscher Name! Unsere Wanderung umringt den Golfplatz Jammertal, noch so ein interessanter Name. Die höchste Stelle erreichen wir bei 110m, nach rund 6,2km. Weiter geht es abwärts durch den abwechslungsreichen Wald zum Gernebach. Wir sind hier auf dem Schmalen Pfad Gernebachtal, dem Gernebachtrail, unterwegs und genießen die Natur. 

Die Ahsener Allee tangiert die Grenze des Naturschutzgebiets Gernebachtal. Das umfasst 40ha und ist besonders schutzwürdig aufgrund der Flora und Fauna, die sich in den nährstoffarmen Feuchtwiesen tummelt, zum Beispiel Moorlilien oder Moosbeeren.

Am westlichen Ende der Reddener Straße, die wir zu Beginn des Naturschutzgebiets Gernebachtal überquert haben, ist der Bergwerkschacht Haard 1, der 2001 stillgelegt und seit 2014/15 verfüllt wurde. Durch Rückbau soll die Anlage der Natur zurückgegeben werden. Ein interessanter „lost place“.

Unsere Runde tangiert noch das kleine Naturschutzgebiet Kollental und dann zieht es uns zum Baggerloch Flaesheim, das der Sandgewinnung dient, mit Campingplatz und der Marina Flaesheim. Wir kommen am Baggerloch vorbei, das mit dem Wesel-Datteln-Kanal verbunden ist. In der Marina können Boote von 8 bis 15m Länge liegen. Wald und Wesel-Datteln-Kanal geben Geleit zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Velopilger [Public domain] via Wikimedia Commons

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