Vom Waldparkplatz Köpfchen zum Koppenstein (Rotterode)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 42 Min.
Höhenmeter ca. ↑370m  ↓370m
Kein Wegzeichen hinterlegt

In der Ferienregion „Haseltal“ liegt das idyllische Bergdorf Rotterode, ein Stadtteil von Steinbach-Hallenberg, zwischen Oberhof und Schmalkalden. Der Ort soll mit dem Werden und Vergehen der Moosburg entstanden sein. Die war eine Bastion der Thüringer Landgrafen, die auf der Wartburg ansässig waren und sicherte den Handel im Grenzgebiet der „Hohen Straße“. Rotterode liegt nur wenige Kilometer entfernt vom bekannten Rennsteig.

Rotterode liegt am Südhang der Rotteroder Höhe (600m). Wir starten östlich vom Ortskern, beim Waldparkplatz Köpfchen, neben dem Sportplatz Köpfchen. Steinbach-Hallenberg mit der Ruine der Hallenburg (13. Jahrhundert) ist südöstlich von hier. Die ersten 3,6km wird es bergan gehen, von 546m bis auf 820m.

Wir wandern in nördliche Richtung durch den Wald und treffen auf den Königsweg. Am nördlichsten und höchsten Punkt sind wir auf der Lichtung der Neuhofswiesen, mit einem Rastplatz und im Quellgebiet des Asbachs, der in Schmalkalden in die Stille fließt. Der Rennsteig kommt ein Stückchen weiter nördlich vorbei.

Die Wanderung führt uns talwärts gen Südwesten durch Mischwald und an Wiesen vorbei. Wir streifen die Silberwiese, kommen zur Schutzhütte Ellertor. Es geht noch rund 500m weiter gen Süden, bevor wir im spitzen Winkel die Richtung ändern. Erneut wechselt die Richtung, um über die Kleinvogthansenwiese zu wandern. 

Wir kommen kurz drauf auf die Lichtung Am wüsten Schloss. Damit ist die Moosburg gemeint, die im 14. Jahrhundert zerstört wurde und von der man nichts mehr oberirdisch sieht. Der Sage nach gründeten die letzten Bewohner der „Rotte“ den Ort Rotterode.

Alsbald erreichen wir einen Aussichtspunkt. Der Koppenstein hebt sich nicht nur sichtbar hervor, sondern auch als Kletterfelsen. Der Fels aus Porphyr bietet einige Routen zum Erklimmen mit Kletterausrüstung. Anschließend wandern wir mit dem Moosbach durch dessen ruhiges Tal nach Rotterode sowie zum Ausgangsort zurück.

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