Vom Simonswälder Tal zur Wallfahrtskapelle Hörnleberg


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 9 Min.
Höhenmeter ca. ↑688m  ↓688m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Im Zweitälerland wandern wir durch das Simonswälder Tal, das von der Wilden Gutach durchflossen wird. Das zweite Tal im Zweitälerland ist das Elztal. Beide sind ein Teil des Naturparks Südschwarzwald. Simonswald streckt sich lang an der Wilden Gutach aus, die nach fast 29km in die mittlere Elz mündet. Aus dem touristisch herausgeputzten Örtchen mit einigen Freizeiteinrichtungen und Schwarzwaldidylle wandern wir zum Hörnleberg (906m) hinauf, zur Wallfahrtskapelle Unserer Lieben Frau.

Es wird die folgenden 4,4km aufwärts gehen. Start ist in Simonswald beim Parkplatz Am Schloss, bei den Sportplätzen, dem Freibad und der Grundschule. Wir sind nahe Altsimonswald und dem Haslachsimonswälder Bach, der bei der Bärenbrücke in die Wilde Gutach fließt.

Wir wandern durch die Wiesen in Richtung Röschbauernhof, biegen, ein Bächlein querend, nach links in den Hesshackerweg und sind von Wald umgeben. Unser Höhenziel liegt nördlich. Im Schnittpunkt von Elztal und Simonswäldertal hatten bereits die Kelten einen Sonnentempel.

Der Hörnleberg (906m) ist ein Ausläufer des Rohrhardsbergmassivs. Man genießt eine wundervolle Aussicht auf das Elztal, blickt in die Rheinebene und bei sehr guter Fernsicht lässt sich Straßburg erblicken. Obenauf ist die Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau vom Hörnleberg. Eine Ersterwähnung ist im Jahr 1469. Heroben sind auch ein Kiosk und eine Pilgergaststätte.

Abwärts nehmen wir den Hörnlebergweg und wandern in großen Serpentinen, dann kommen wir über den Kregelbach und wandern gen Süden weiter ins Simonswälder Tal der Wilden Gutach. Wenn der Wald Wiesen Platz macht, streifen wir den Schemperseppenhof und sind im Ortsteil von Untersimonswald an der Wilden Gutach, nahe einem Märchengarten mit Gastronomie. Die Wilde Gutach lassen wir die nächsten gut 2km nicht mehr aus der rechten Hand.

In Simonswald kommen wir an die Bärenbrücke. Bachbegleiter bis zum Ausgangsort ist der Haslachsimonswälder Bach. Wir schauen uns aber erstmal im Ort um, mit schmuckem Rathaus zum Beispiel. Simonswald ist langgestreckt und ein wesentlicher Teil seiner Geschichte hängt mit der Wilden Gutach zusammen und den Mühlen. Wer mag geht die Talstraße noch rund 20 Minuten ein Stück weiter in südöstliche Richtung. Dann trifft man auf die historische Ölmühle, die 1712 im Stil eines Heidenhauses erbaut wurde. Sie steht als Museum und Veranstaltungsort zur Verfügung.

Bildnachweis: Von Kwatrecht [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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