Das Elztal und das Simonswäldertal bewirbt sich unter dem Dach „ZweiTälerLand“ im Herzen des Schwarzwaldes und lädt zum entspannten Wandern ein. Das Simonswäldertal ist ein Seitental des Elztals und wir sind im Landkreis Emmendingen. Waldkirch bildet das Zentrum der Region. Der markierte Mühlenwanderweg verbindet einige Mühlen am Haslachsimonswälder Bach und der Wilden Gutach, an der die malerische Ölmühle steht.
Der Deutsche Mühlentag, an dem bundesweit rund 650 Mühlen ihre Türen öffnen, ist jährlich der Pfingstmontag. In teilnehmenden Mühlen finden dann auch schon mal Führungen statt. Wir starten im Ort Simonswald, an der Wilden Gutach und auf der Bärenbrücke.
Nun wandern wir ins Tal des Haslachsimonswälder Bachs. Bei Altsimonswald queren wir den Bach und gehen auf die Seite mit der Kirche St. Sebastian und dem Friedhof. Allmählich wird es etwas steiler und wir folgen weiter dem Haslachsimonswälder Bach und sehen einige große Hofanwesen. Nicht wenige bieten Ferienwohnungen an. Wir sehen die kleine Schwanenhof-Mühle mit oberschlächtigem Wasserrad. Dann sind da der Schwanenwirtshof links und der Wehrlebauernhof rechts, wo wir auch nach rechts einbiegen.
Hier ändert die Wanderrunde die Richtung und wir kommen durch den Wald über rund 580m und wieder abwärts am Gummeneck vorbei in Serpentinen zum Wehrlehof mit der Wehrlehofmühle (1879). Hier lässt es sich prima rasten und man kann reingehen. In der Mühle werden Marmeladen, Honig und Getränke beispielsweise angeboten, die man sich gegen einen Obolus nehmen darf. Diese Mühle wurde im Sommer nicht betrieben, damit der Mühlweiher nicht austrocknet, in dem das wenig Wasser führende Dobelbächle aufgefangen wird.
Nun wandern wir durch ein schönes Tal mit Bachbegleitung und dann geht’s nochmal ein wenig bergauf zum alten Fallerhof sowie durch Wiesenlandschaft ins Tal der Wilden Gutach, mit Aussichten. Weiter geht’s: Hansmartinshof, Brennerhof, links in die Talstraße einbiegen, dann nach rechts über die Wilde Gutach zur Ölmühle aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die Jahreszahl 1712 ist am Torckelbaum zu sehen. Das ist eine Pressvorrichtung für die Erzeugnisse des Tales, die hier zu Öl verarbeitet wurden, wie Raps, Mohn, Walnüsse oder Bucheckern. Auf der anderen Seite des Mühlgrabens steht die Getreidemühle des Pfaffbauernhofs. In der Ölmühle wird auch schon mal geheiratet.
Noch rund 2km durch das Tal der Wilden Gutach trennen uns vom Ausgangsort. Dort am Sägplatz sind angedockt: Minigolf, Spielplatz, Kulturhaus, Info-Stand, Gastronomie mit Biergarten bei den Wasserrädern.
Bildnachweis: Von Dr. Bernd Gross [CC BY-SA 3.0 DE] via Wikimedia Commons
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