Gipfeltour Simonswald über Hörnleberg, Schultiskopf, Obereck und Tafelbühl


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑919m  ↓919m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Hörnleberg (905m) mit der hübschen Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau ist in dieser Runde nur ein Höhepunkt, denn wir stürmen heute noch weitere Gipfel über dem Landschaftsschutzgebiet Simonswälder Tal, mit Blicken über das Elztal.

Wir gehen gegen den Uhrzeiger, starten an der Wilden Gutach in Simonswald und erwandern die Höhen Schultiskopf, haben den höchsten Punkt am Obereck, genießen eine Pause vom Tafelbühl und zumeist die Ungestörtheit auf einer anspruchsvollen Runde mit viel Anstieg – nur die Tiere des Waldes hören unser Schnaufen.

Wir starten mit ausreichend Proviant, denn es gibt keine „Tankmöglichkeit“ unterwegs, am Sägplatz in Simonswald nahe der Wilden Gutach. Zwischen Kirche und Friedhof biegen wir rechts in die Runde ein. Wir kommen an der Werlekopfmühle vorbei, es wird steil. Wer denkt, das ändert sich alsbald, sollte jetzt umdrehen, denn es wird die nächsten rund 6km aufwärts bleiben.

Wir biegen in den Unterer Neuenbergweg und gehen Zickzack. Nach etwa 2km biegen wir nach rechts ab, verlassen den Waldrand und gehen in den schattigen Bergwald durch ursprüngliche Landschaft, auf Pfaden, über Wurzeln und Gestein. Am Höllkopffelsen sind wir über dem Simonswälder Tal.

Nach ungefähr 5km sind wir am Schultiskopf (1.077m) und genießen vom Bänkle aus die herrliche Aussicht über das Zweitälerland und den Kaffee aus unserer Thermoskanne sowie ein Weckli. Wir bleiben auf der Höhe, kommen nach weiteren knapp 2km zum höchsten Punkt am Obereck (1.177m) und merken es kaum.

Sacht geht es hinunter, der alpine Teil der Wanderung ist geschafft. Wenn der Wald einer offenen Landschaft wieder mehr Platz einräumt, sind wir etwa in der Hälfte der Runde angekommen, am Kostgefäll. Wir hören den Bach und können im Gras liegend auf den Kandel (1.241m) sehen. Nach etwa 12km stehen wir wieder im Wald und machen uns hinauf zum Tafelbühl (1.083m). Die Aussicht auch hier: grandios. 

Zum Hörnleberg wird ein Pfad beschritten und nochmal steil hinauf geht’s zur Kapelle, einer Marienwallfahrtsstätte, die vermutlich auf das 8./9. Jahrhundert zurückgeht. Ein beschaulicher Ort, der auch von anderen Wanderern angepeilt worden ist, zum Beispiel von jenen, die die Hörnlebergtour genommen haben oder auf dem Zweitälersteig unterwegs sind. Den nehmen wir dann für den Rückweg talwärts. Wir kommen in bebautes Gebiet über den Sommerberg und den Ortsteil Haslachsimonswald sowie zum Haslachsimonswälder Bach, der uns nach Simonswald zurückbringt.

Bildnachweis: Von Adrian Thomale [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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