Vom Harkortberg durchs südliche Ardeygebirge


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Stunden 35 Min.
Höchster Punkt: 286 m
Tiefster Punkt: 90 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wenn man es nicht genauer wüsste, könnte man denken, man wäre irgendwo, draußen in einer überwiegend waldreichen und ländlichen Region. Das ist aber nicht so. Wir sind im Ruhrgebiet, oberhalb der Ruhr, die unter uns zum Harkortsee aufgestaut wurde. Und wir sind auf dem 232m hohen Harkortberg, auf dem der Harkortturm steht sowie das Harkortstadion.

Friedrich Harkort (1793-1880) gilt als der „Vater des Ruhrgebiets“ und ist der Namensgeber für See, Berg, Turm und Stadion. Das Wohnhaus des sozial eingestellten Industriellen stand in Alt-Wetter, das sich in den Ruhrbogen an den Stausee schmiegt.

Wir starten in der Höhe auf dem Parkplatz Harkortberg und gehen gegen den Uhrzeiger. Links von uns liegen ein Kletterwald und eine Kleingartenanlage, rechts fällt der Blick über den Harkortsee. Wir bleiben im lockeren Auf und Ab. Frauenwiese, Retelnmühle, Silberkuhle, nennen sich die Waldgebiete, die wir durchstreifen. Auch einer Stromtrasse folgen wir ein Weilchen.

Wenn wir auf ein Sträßchen stoßen, das Asternweg heißt, wissen wir, dass südöstlich von uns Herdecke liegt. Wir wechseln jetzt die Laufrichtung wieder gen Westen, kommen durch die Areale Am Hickenstein und Auf dem Heil. Wenn wir auf den Oberer Dellenweg einbiegen, haben wir etwa 5,3km gesamt und bei 286m den höchsten Punkt der Runde hinter uns.

Wir gehen auf diesem Weg weiter durch Wald, in dem auch einige Quellen sind, und kommen an einem Wiesenrand vorbei. Es geht hinab. Südlich der Fläche ist Schede mit dem Harkortschen Herrenhaus. Wenn wir rund 7km gegangen sind, könnten wir einen Abstecher zum Gut Schede machen. Das Gut mit einem Bauernhaus (17. Jahrhundert) und dem Herrenhaus (1810) aus Ruhrsandstein gehört nach wie vor der Familie Harkort. Einen weiteren Abstecher nähme der Besuch der Erbbegräbnisstätte Harkort ein.

Wir kommen bei 90m zum tiefsten Punkt der Wanderung, wo der Schnodderbach kurz vor seiner Einmündung in die Ruhr ist. Hier stoßen wir auf die Kaiserstraße, die durch Alt-Wetter führt. Wir gehen allerdings wieder leicht bergauf, rechts erstreckt sich der Park der Ruhe, links fließt der Schnodderbach und kurz drauf sind wir am Ausgangsort zurück.

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