Vom Buchenpark zum Königsplatz: Schöne Rundwanderung bei Hinterhermsdorf


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 54 Min.
Höhenmeter ca. ↑215m  ↓215m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Buchenpark ist unser Startparkplatz südlich von Hinterhermsdorf, das sich gerne zu den schönsten Orten in Sachsen zählt. Beliebt ist die Ecke durch die Nähe zum tschechischen Nachbarn, damit einhergehen, dass man hier nahe beider Nationalparks ist: Sächsische und Böhmische Schweiz.

Wir werden Einblick nehmen nahe der Lindigthöhle, bei den Brüdersteinen sowie bei der Aussicht Königsplatz. Ein Stück „Tunnel“ ist auch dabei. Beim Wanderparkplatz Buchenpark ist übrigens eine Versorgungsstelle in der Nähe mit der Baude Buchenparkhalle. Wer nicht schon hat, kann sich hier vorab und/oder hinterdrein stärken.

Wir wandern über die Wege Waldrutsche und Lindigtstraße am Katzenstein vorbei zur Aussicht Brüdersteine. Davor kann man noch einen Abstecher zur Aussicht Lindigtblick machen, wenn man mag und weitere Stufen nicht scheut.

Der Langheideweg führt im lockeren Auf und Ab durch die herrliche Naturlandschaft des Nationalparks Sächsische Schweiz. Wenn wir auf die Lindigtstraße kommen und den Abzweig auf den Weg Finsterwäldchenschlüchte treffen, haben wir den niedrigsten Punkt der Runde bei etwas unter 300m erreicht und rund 4,5km Wanderung geschafft, Zeit gehabt um Anlauf zu nehmen, denn auf den nächsten 1,2km geht es wieder hinauf bis auf über 430m.

Wir sind dann am 437m hohen Aussichtspunkt Königsplatz mit fantastischer Sicht zum Nachbarn hinüber und ins eigene Umland. Der Königsplatz geht auf den sächsischen König Friedrich August II. (1797-1854) zurück, der sich hier wohl gerne aufgehalten hat, womöglich seine erlauchten Glieder auf der Steinbank ausstreckend. Er erließ 1832 ein Edikt und befreite die Bauern vom Frondienst und der Erbuntertänigkeit, fast so was wie Leibeigenschaft.

Der nächste Abschnitt ist ein weiteres Highlight, abgedunkelt allerdings, denn wir gehen durch den schmalen Tunnel, der durch Felsen gebildet wird. Es geht zügig per Tunnelweg bergab. Die Namensgebung ist einleuchtend. Warum aber der folgende Weg Hinteres Schweineloch heißt … lässt Raum für Spekulationen. Wir denken mal an Wildschweine auf ihrem Fluchtweg vor Jägern.

Bildnachweis: Von Aktron / Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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