Runde zur Waldhusche und über die Pohlshörner ins Kirnitzschtal


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 26 Min.
Höhenmeter ca. ↑394m  ↓394m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Südlich in der Nationalparkgemeinde Hinterhermsdorf, die zu Sebnitz gehört, ist der Wanderparkplatz Buchenpark, von dem aus wir starten, um durch die bewaldete Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz zu wandern. Dabei lernen wir etwas über die Waldhusche, wandern durch die Aue Dorfbachgrund und queren das Kirnitzschtal.

Es wird munter auf und ab gehen. Vom Wanderparkplatz Buchenpark wandern wir aufwärts zur Hackkuppe (426m) und hinunter ins 66ha große Freigelände Waldhusche. Das Gelände ist ein Walderlebnis mit Stationen zum Mitmachen und wir lernen etwas über die historische Waldwirtschaft.

Als Husche wird hier eine Holzstammrutsche bezeichnet, über die die geschlagenen Baumstämme ins Tal rutschten. Die Waldhusche Hinterhermsdorf beheimatet in einem alten Forsthaus die Nationalpark-Infostelle Beizehaus, wo wir mehr zur Wiedereinbringung der Weißtanne erfahren und das Borkenkäfer hier ein Management haben.

Der Dorfbachweg führt durch den Dorfbachgrund. Der Dorfbachgrund mündet südwestlich von uns in die Kirnitzsch und die mündet nach insgesamt 45km, aus Böhmen kommend, bei Bad Schandau in die Elbe. Ein Teil des wildromantischen Kirnitzschtals werden wir auf der Wanderung entdecken.

Beim Felsen Tellerhörnel wandern wir den Dorfbachwiesenweg. Der leitet auf den Niederer Hirschewaldweg. Dort biegen wir auf den Oberer Hirschwaldweg ein. An der weiteren Strecke liegen das Kleine Pohlshorn (417m) und das Große Pohlshorn (379m). Relativ zügig bergab geht es dann von rund 390m auf 240m innerhalb von rund 700m Strecke. Wir kommen an der Kirnitzsch an und sind auf dem Dreisteigensteig.

Wald des Nationalparks Sächsische Schweiz umringt uns weiterhin. Nach etwa 9,5km gesamt sind wir am 333m hohen Matthiasberg, wandern von dem wieder abwärts ins Kirnitzschtal. Lindigtgründel und Lindigtstraße führen uns aufwärts zur Lindigthöhle.

Die Lindigthöhle ist eine sogenannte Schichtfugenhöhle. So eine Höhle ist eine Karsthöhle, durch Korrosion entstanden und hier an einer Schichtgrenze gleichartiger Gesteine. Korrosion bedeutet der Einfluss von Wasser und dessen Reaktionskomponenten auf die Steine, ganz vereinfacht gesagt: Verwitterung, umso mehr, wenn ein Gestein viel leicht lösliches Salz, Gips oder Kalk beinhaltet.

Die Wege Lindigtstraße und Waldhusche bringen uns zum Buchenpark zurück. Die Baude Buchenparkhalle lockt mit Süßem oder Deftigem.

Bildnachweis: Von Saturn61 [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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