Via Burg Eberbach zum Katzenbuckel und Katzenbuckelsee (Odenwald)


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Länge: 13.27km
Gehzeit: 03:42h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Der Katzenbuckel ist mit 626m der höchste Berg im badischen Odenwald. Da wollen wir heute vom Turm die Aussicht genießen, wobei wir ein Stück auf dem Katzenpfad unterwegs sein werden. Der Katzenbuckel ist ein erloschener Vulkan bei Waldkatzenbach der Gemeinde Waldbrunn, westlich ist Eberbach mit der Burg Eberbach, die wir uns ebenfalls ansehen. Da es auf dem Höhenzug wohl auch s„zieht“, heißt die Gegend hier auch Winterhauch.

Start ist der Parkplatz beim Sportplatz Waldkatzenbach. Durch abwechslungsreiche offene Landschaft wandern wir in Richtung Eberbach und kommen in Mischwald sowie an der Höhe Hirschberg (523m) vorbei. Dann geht es hinab zur Burg Eberbach.

Die Anlage besteht aus Vorderburg, Mittelburg und Hinterburg. Zwischen beiden letztgenannten ist die Oswald-Fuchs-Hütte. Das Ensemble liegt auf einem Bergvorsprung am Ausgang des Ittertals und rund 160m über dem Neckar. Da es keine genauen Belege gibt, ergaben archäologische Untersuchungen, dass die Burgen im 12./13. Jahrhundert entstanden sind. In der Geschichte taucht 1196 ein Graf Konrad von Eberbach auf, der mit dem Burgenbau begonnen hatte. Eine Schautafel bietet uns ein wenig Orientierung in den Mauerresten.

Rund 4km haben wir auf dem Wandertacho, bleiben noch ein wenig in der niederen Lage und wandern dann aufwärts durch den Mischwald im Naturpark Neckartal-Odenwald. Wenn wir 10km geschafft haben und einige Höhenmeter, biegen wir auf den Katzenpfad, um auf ihm auf den 626m hohen bewaldeten Katzenbuckel zu gelangen, dabei kommen wir an der Freya-Hütte vorbei.

Der Berg im Winterhauch ist touristisch sanft erschlossen. Es gibt beispielsweise den Weg der Kristalle. Er erläutert die Entstehung des Katzenbuckels. Der Weg liegt zwischen Gipfel und dem Steinbruch am Katzenbuckelsee. Wir genießen jetzt erstmal die Aussicht. Der 18m hohe Aussichtsturm Katzenbuckel wurde 1820 aus Sandstein gemauert und hat einen Zinnenkranz. Der Rundumblick reicht über die bewaldeten Kuppen des Odenwalds und bei klarer Sicht schaut man sogar bis zum Donnersberg oder in den Taunus sowie in die Rhön.

Wir wandern zum Katzenbuckelsee, mal mehr grün, mal mehr blau schimmernd, in einem ehemaligen Steinbruch. Bis 1974 wurde das basaltartige Katzenbuckelgestein am Michelsberg abgebaut, dessen Höhen jetzt Straßen schottert. Die Katzenbuckelstraße mit der Gastronomie Turmschenke führt uns zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Roman Eisele - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

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ivw