Unterwegs am Gartroper Mühlenbach (Hünxe)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 53 Min.
Höhenmeter ca. ↑78m  ↓78m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das Naturschutzgebiet Gartroper Mühlenbach gehört zur Gemeinde Hünxe im Kreis Wesel. Das Naturschutzgebiet misst etwa 551ha und dehnt sich östlich von Hünxe aus. Wir werden das nördliche Ende des schützenswerten Biotopverbunds erkunden, welches an den Wesel-Datteln-Kanal grenzt.

Start ist nördlich des Wesel-Datteln-Kanals, nahe der Lippe, auf dem Parkplatz an der Gahlener Straße: Am Barnum. Wir werden gen Süden und gegen den Uhrzeigersinn gehen. Die Gahlener Straße (L463) überquert auf ihrem Weg von Hünxe nach Gahlen den Wesel-Datteln-Kanal und wir mit ihr. Auf der anderen Kanalseite ist das Dachziegelwerk Nelskamp, an dem wir vorübergehen.

Die nächsten gut 2km wird die Wasserstraße zu unserer Rechten verlaufen, während wir entlang der Naturschutzgebietsgrenze durchs Grüne wandern und auch dem Gartroper Mühlenbach begegnen. Etwa bei Kilometer 2,4 verlassen wir den Wesel-Datteln-Kanal, der rund 60km lang ist und südlich der Lippe verläuft. Die Bundeswasserstraße wurde übrigens zwischen 1915 und 1930 gebaut. Sie kann von sogenannten Großmotorgüterschiffen befahren werden. Das heißt, von Schiffen bis 110m Länge und einer Kapazität von über 2.000t, mit einem Tiefgang von 2,8m, um nur einige Daten zu nennen.

Wald, Waldrand und Felder begleiten uns, wenn wir zwischen Naturschutzgebiet und dem Gemeindegebiet von Hünxe weitergehen, mit lockeren kleinen Auf und Abs. Dabei biegen wir nach links in den Mühlenbergweg ein und von diesem wieder nach links ab, etwa dort, wo rechterhand die Erde durchwühlt wird und wurde, nämlich zwecks „Austonung“ im Gebiet Gartroper Busch.

Wir kommen dann nahe kleinerer Wasseransammlungen zu Resten der Klever Landwehr, die sich hier von Südwesten nach Nordosten befunden hat. Die Landwehr machte einst rund 40km Strecke aus und ist heute lediglich als Wallanlage noch zu erkennen. Eine Interpretation ist, dass die mittelalterliche Anlage zur Grenzmarkierung des Herzogtums Kleve diente.

Wir gehen an den Wesel-Datteln-Kanal zurück und streifen dabei das Naturschutzgebiet Steinbach, kommen nahe der Gahlener Straße an einem Campingplatz vorbei und sind nach der Kanalüberquerung am Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von King Otto [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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