Traumrunde Schwanberg (Steigerwald)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 43 Min.
Höhenmeter ca. ↑167m  ↓167m
Traumrunde Schwanberg Wegzeichen Markierung

Der Schwanberg (474m) ist ein markanter Gipfel im Westen des fränkischen Steigerwalds. Wer den Schwanberg erkunden will, der kann eine der neuen Traumrunden ausprobieren die am Parkplatz Schwanberg beginnt (fürs Navi: Rödelsee, Landrat-Schad-Straße).

Vom Parkplatz aus wandern wir entgegen des Uhrzeigersinns los in Richtung Süden und steuern den Aussichtspunkt Conradseck an. Hier genießen wir den weiten Blick über Mainfranken.

Vom Conradseck geht es auf schmalem Pfad in den Wald. Am Südhang des Schwanbergs wandern wir zur Iphöfer Knuck. Die Iphöfer Knuck war wohl die erste, frühmittelalterliche Befestigungsanlage auf dem Schwanberg und diente dem Schutz des Königshofs Iphofen.

Vorbei an historischen Grenzsteinen führt die Traumrunde zu einem historischen Keltenwall. Wir wandern entlang am 32ha großen Friedwald Schwanberg und umrunden diesen fast komplett. Linkerhand wird der Andachtsplatz des Friedwalds mit dem „Schutzmantel-Christus“ passiert.

Vorbei am kleinen Zypressensee geht es auf der Traumrunde hinein in den Schlosspark von Schloss Schwanberg. Schloss Schwanberg in seiner heutigen Form entstand im 18. und 19. Jahrhundert. Der Schlosspark im englischen Stil wurde ab 1919 durch den damaligen Besitzer, Graf Alexander zu Castell-Rüdenhausen, angelegt. Von 2009 bist 2012 eine umfangreiche Sanierung und ein behutsamer Rückbau der Gartenanlage auf die wesentlichen Grundzüge des ursprünglichen Gartenkonzepts statt.

Schloss Schwanberg war nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst ein Altenheim. 1957 zogen die Schwestern der evangelischen Communität Casteller Ring (CCR) in Schloss Schwanberg ein. Heute werden die meisten Gebäude auf dem Schwanberg einschließlich des Schlosses vom Geistlichen Zentrum Schwanberg oder der Communität genutzt. 1986-87 wurde Ordenskirche St. Michael gebaut, die vielen als ein architektonisches Juwel gilt.

Bildnachweis: Von Settembrini [GFDL], via Wikimedia Commons

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