Traufgang Zollernburg-Panorama über das Zeller Horn und zum Raichbergturm


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 5 Min.
Höhenmeter ca. ↑450m  ↓450m
Traufgänge Albstadt Markierung

Die Stammburg der Hohenzollern ist das Wahrzeichen des Zollernalbkreises. Die Familiendynastie der Hohenzollern wird erstmalig 1061 genannt. Die Burg Hohenzollern erhebt sich malerisch auf dem 855m hohen Bergkegel Hohenzollern und wir werden vom Zeller Horn aus eine wunderbare Postkartenaussicht auf Burg Hohenzollern genießen.

Ein weiteres Highlight ist das Panorama vom Aussichtsturm Raichberg und immer wiedergibt es eindrucksvolle Blicke von der Traufkante. Wir treffen auf alte Hochmoore, das Naturdenkmal Hangender Stein, begegnen Wacholderheidelandschaft, Schluchtwald und wandern zum Flachmoor im Schmiechatal.

Start ist am Stich (Landstraße L 360 nach Thalheim), wo das Stichwirtshaus steht. An der Bergkante entlang geht es bergan und an alten Hochmooren vorbei. Wir kommen am Irrenbergblick vorbei zum 893m hohen Heiligenkopf, zum Ritterstall über den Blasenberg und zur Aussicht Zollernblick, die wir nach gesamt rund 3,7km genießen. Immer wieder eröffnet die Vegetation Blicke und wir wandern durch offene Landschaft zum Zollersteighof.

Nächstes Ziel ist das Zeller Horn (913m) mit dem überragenden Blick zur Burg Hohenzollern, die geradewegs aus der Anhöhe herausgearbeitet wirkt und sich majestätisch erhebt. Diese Burg Hohenzollern ist die 3. an der Stelle. Die erste Burg entstand ab 1000. Was sich heute baulich zeigt ist überwiegend aus der Zeit ab 1850. Die Burg Hohenzollern ist nach wie vor im Familienbesitz. Amtierendes Oberhaupt ist Georg Friedrich Prinz von Preußen. 2013 wurden 320.000 Besucher gezählt!

Wald, Waldrand, Wiesen und Wacholderheiden begegnen uns auf dem weiteren aussichtsreichen Weg zum Backofenfelsen zum Beispiel und zum Naturdenkmal Hangender Stein sowie dem Kohlwinkelfelsen. Wir treffen auf den Alten Heufeldweg und betreten den Neuen Heufelderweg mit Wiesen und Heide und zu einem Kohlenmeiler, wo bis ins 19. Jahrhundert geschafft wurde, auch trifft man auf alte Erzgewinnungsstätten.

Einkehrmöglichkeit gibt es beim Nägelehaus und nun geht es hinauf auf den Raichbergturm, wo der Blick bei guter Sicht bis zum Feldberg (1.492m) im Schwarzwald und zur Zugspitze (2.962m) in den Alpen reichen kann. Der Raichberg erhebt sich 956m als Teil des Albtraufs. Der Raichbergturm wurde 1928 in Vollbeton errichtet und misst 22m. Hier, nach etwas über 12km Gesamtwanderung, haben wir auch die höchste Stelle der Runde.

Die Landschaft bezaubert weiterhin mit Abwechslungsreichtum auf unserem Weg zum Dagersbrunnen. Wir treffen auf einen Skilift, passieren Schluchtwald und das Flachmoor im Schmiechatal, wo wir den Lauf der Schmiecha queren und uns kurz drauf am Ausgangspunkt wiederfinden.

Bildnachweis: Von Rainer Halama [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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