Tour durchs Naherholungsgebiet Schuttannen mit Staufensee und Alplochschlucht


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 7 Std. 43 Min.
Höhenmeter ca. ↑1324m  ↓1324m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Tageswanderung, oder anders: Wander-Doppelschicht, lässt aus 17km Strecke mal eben mehr als das Doppelte an Leistungskilometern zusammenkommen. Soviel zum sportlichen Aspekt. Jetzt zum Vorarlberger Naturgenuss im Bregenzerwaldgebirge: Schuttannen, Karrenseilbahn Bergstation mit Panoramarestaurant, zum Staufensee, dem Ausgansort zur spektakulären Rappenlochschlucht, wobei wir uns heuer die Alplochschlucht unter die Füße nehmen, immer entlang der Dornbirner Ache bis nach Ebnit hinauf und nochmal Schwung, über die letzte und höchste Höhe mit 1.328m wieder nach Schuttannen runter.

Die Schuttannen umfasst ein Naherholungsgebiet mit Alpe, als Teil der Hohensemser Alpen. Erst über die Alpflächen und dann durch Wald wandern wir gen Norden. Wenn sich eine Lichtung auftut, haben wir nach den ersten etwa 2,5km (talwärts), das Alpen-Gasthaus Kühberg erreicht.

Dann geht es weiter zur Karrenseilbahn-Bergstation. Der markante Karren (971m) ist der Hausberg von Dornbirn. Wir genießen eine fantastische Aussicht von der „Karrenkante“. Die bezeichnet einen frei begehbaren Steg, der rund 12m, über die Felsklippe hinausragt. Auf dem Gipfelplateau ist auch ein Panoramarestaurant. Rund 3km sind wir gegangen und könnten uns ein zweites Frühstück gönnen. Wer weiß, wann es das nächste gibt - bis zum Kiosk beim Kraftwerk Ebensand südlich vom Staufensee sind es noch schlappe 4,3km, die wir talwärts unterwegs sein werden.

Wald begleitet uns bis dahin. Der Staufensee, auch Staufensee-Stausee genannt, entstand künstlich, um das Wasser der Dornbirner Ach besser zu kontrollieren. Rund 6,4ha Wasseroberfläche sind hier angestaut. Nördlich, nach dem Ablauf der Dornbirner Ach, ist die Rappenlochschlucht als lokale Berühmtheit zu erwandern. Sie ist wirklich fantastisch. Wir gehen in die andere Richtung, wo das zweitälteste Elektrizitätswerk in Vorarlberg arbeitet, in Ebensand. Das E-Werk wurde 1899 in Betrieb genommen und durch eine Glaswand kann man sich das Turbinenwunder anschauen. Ein Kiosk bietet Getränke und Kleinigkeiten für süße Pausen.

Durch die sehr hübsche Alplochschlucht begleiten wir auf einem Holzsteg die Dornbirner Ach und genießen die Klamm. Wir kommen an der Ebniterstraße aus und folgen ihr durch das Gebiet Schaufelschlucht, wir sind mit der Straße unterwegs, die uns die nächsten rund 4,2km bis ins Bergdorf Ebnit bringen wird. Zwischendrin ist die Bushaltestelle Schanerloch.

Wir verlassen den Luftkurort Ebnit nach einer Rast und nehmen nochmal Anlauf, gehen in Serpentinen aufwärts, treffen den Schwendtobelbach und erreichen nach einer Lichtung nach rund 14,6km Strecke und 30km Leistung den höchsten Punkt der Runde. Nun noch locker die restlichen Meter unter die Hufe genommen … und Schuhe aus in Schuttannen.

Bildnachweis: Von Ramessos [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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