Stuifen-Rundwanderung übers Kalte Feld


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 32 Min.
Höhenmeter ca. ↑611m  ↓611m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das Naturschutzgebiet Kaltes Feld mit seinen Ausläufern Hornberg und Galgenberg hat sehr viel landschaftlichen Reiz. Mit seinen 781m ist die Hochebene Kaltes Feld die höchste Erhebung in Ostwürttemberg.

Nördlich vom Ortskern von Wißgoldingen an der Straße Zum Stuifen starten wir beim Parkplatz und gehen durch abwechslungsreiches Landschaftsbild zum 757m hohen Stuifen. Erst ansteigend durch Wiesen und Felder, dann noch ansteigender durch Wald. Auf rund 700m erwartet uns eine schöne Lichtung mit Aussichten, Grillstelle und einer Schutzhütte, bevor wir den bewaldeten Gipfel des Zeugenbergs Stuifen überqueren.

Der Stuifen, Teil eines Naturschutzgebietes, ist einer der drei Kaiserberge der Schwäbischen Alb. Die anderen beiden Kaiser sind der nordwestlich sich erhebende Rechberg (707m) und der westliche Hohenstaufen (684m). Es geht dann wieder ins Tal hinunter mit Wald, von Wiesen unterbrochen, nach Weilerstoffel, wo der Tobelbach in den Stoffelbach fließt. In der Nähe ist ein Landgasthof, geführt in 5. Generation.

Wenn wir Weilerstoffel im Tal verlassen, heißt es wieder: aufwärts! Das wird sehr abwechslungsreich mit Wald, Wiesen, Feldern und Heidelandschaft. Wir wandern ins Naturschutzgebiet Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg, das sich auf über 634ha erstreckt. Große und kleine Wachoderflächen wechseln sich mit naturnahem Wald und Ackerflächen ab.

Am höchsten Punkt, auf dem Kalten Feld angekommen, nach etwa 7,3km, kann man sich beim Franz-Keller-Haus stärken. Das Wanderheim des Schwäbische Albvereins wird im Ehrenamt betrieben und wer sicher gehen will, auch etwas in den Magen zu bekommen, ist vorbereitet.

Mit landschaftlichem Reiz geht es durch den hübschen, artenreichen Biotopverbund talwärts zur Aussicht Christentalfels und anschließend unterhalb der einstigen Burg Granegg weiter zur Reiterleskapelle. Von der Burg Granegg aus dem 13. Jahrhundert sind nur noch wenige Buckelquader und Grabenreste zu sehen. Wer mag, macht einen kleinen Abstecher.

Die Reiterleskapelle (1714) ist dem heiligen Leonhard geweiht, liegt auf der Passhöhe zwischen dem Rechbergle und Graneggle. Sie gehört zu Wißgoldingen und es ist recht malerisch an dem Fleckchen.

Wir wandern entlang des Krähbergs (600m) mit kultivierter Fläche, linkerhand ist Bewaldung. Dann kommen wir durch den nördlichen Teil von Winzingen, das südlich ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert zeigt. Wenn wir auf die L1159 (Gmünder Straße) stoßen, halten wir uns rechts und folgen ihr ein kleines Stück. Dann rücken wir vom Sträßchen wieder ab, machen einen Wald- und Feldbogen, treffen den Krähbach und kommen nach Wißgoldingen zurück.

Bildnachweis: Von qwesy qwesy [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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