Franz-Keller-Haus auf dem Kalten Feld: Aussichtsreiche Rundwanderung


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 4 Min.
Höhenmeter ca. ↑441m  ↓441m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das Kalte Feld (781m) ist mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg als Naturschutzgebiet ausgewiesen, dessen abwechslungsreiche Landschaft von Wald, Wiesen nebst Äckern und Wachholderheiden geprägt ist. In diesem Biotopverbund leben in der Schutzzone von rund 634ha zahlreichen Wärme und Trockenheit liebende Tiere und Pflanzen. Der Hornberg ist im Norden unserer Runde und benachbart auf seinem Plateau ist der Segelflugplatz Hornberg.

Wir starten südlich von Tannweiler auf einem Parkplatz an der Straße Tannweiler Weg, der Wißgoldingen westlich mit dem Örtchen verbindet. Beide gehören zur Gemeinde Waldstetten im Ostablkreis, in deren Beritt wir und befinden. Auch werden wir ein Stück durch den Bereich von Schwäbisch Gmünd wandern.

Der erste Kilometer bringt uns gleich auf Touren, nämlich von rund 610m knapp 150m höher. Zwischendrin können wir bei der Reiterleskapelle, geweiht St. Leonhard, eine Verschnaufpause einlegen, wie es vielleicht auch andere Wanderer machen, jene, die auf einem Glaubensweg oder dem Jakobusweg Göppingen unterwegs sind. Die Reiterleskapelle, Wahrzeichen von Waldstetten, steht auf 642m auf dem Bergsattel zwischen Rechbergle (Schwarzhorn) und Graneggle. Laut Inschrift wurde sie 1714 errichtet.

Wir wandern zur Aussicht am Christentalfels und gelangen nach knapp 1,8km im Gipfelbereich Kaltes Feld. Das Kalte Feld ist ein sogenannter Zeugenberg, der aus der Umgebung deutlich aufragt. Mit fast 781m ist er zudem die höchste Erhebung Ostwürttembergs.

Es bietet sich eine kleine Rast auf dem Kalten Feld im Wanderheim Franz-Keller-Haus an. Franz Keller (1852-1938) war ein Arzt und Heimatforscher in Heubach. Er machte die steinzeitlichen Funde an der Kleinen Scheuer beim Rosenstein (735m).

Unser Wanderweg führt zwischen Degenfelder Skihütte rechterhand und dem Berggasthof Knörzerhaus linkerhand hindurch, zu beiden müssten wir einen Abstecher machen, und wir sind flankiert von abwechslungsreicher Natur mit Heideflächen. Entlang von Waldrand wandern wir am Segelfluggelände Hornberg vorbei. Im Anschluss erwandern wir auf der Hochebene den 698m hohen Hornberg mit Aussichtspunkten. Über Serpentinen geht es hinab, mit einem kleinen Stück auf dem Weg Hornbergsteige, von der wir aber alsbald wieder abbiegen, gen Süden.

Abwechslungsreiche Landschaft erleben wir auf der Wanderung an den Ortsrand von Tannhof. Wiesen und Felder begleiten uns auf dem Weg in den Wald und nach Tannweiler, an dessen Hauptstraße sich links und rechts ein paar Häuser erstrecken. Und schon sind wir auf dem Parkplatz zurück.

Bildnachweis: Von Vexillum [GFDL] via Wikimedia Commons

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