Stollenweg Berchtesgaden (plus Abstecher zum Salzbergwerk)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑439m  ↓439m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wunderbare Aussichten haben wir auf der Runde über den Berchtesgadener Salzberg mit historischen Stollenanlagen, erleben schattige Waldabschnitte, haben Abwechslung mit den Ortschaften und im Tal mit der Berchtesgadener Ache. Teils führt die 10. Etappe des Salzalpensteigs über den Stollenweg. Wir denken auch daran, eine Taschenlampe einzustecken.

Start/Ziel ist Unterau, nordöstlich von Berchtesgaden, an der B305 nahe der Berchtesgadener Ache. Mit der Auer Straße gelangen wir auf die Straße Am Zellerbach, biegen von der nach links ab, um aufwärts in Richtung Oberau zu wandern. Wir queren die Auer Straße (B319) und kommen an der Zellergrabenkapelle (18. Jahrhundert) vorbei und mit der kleineren Auer Straße an Koppenleiten mit einem Lehen (im Kern 17./18. Jahrhundert) vorbei, das von einer Wiese umgeben ist.

Wenn wir auf den Lindenweg stoßen, biegen wir nach rechts, Richtung Oberau. An dessen östlichem Ortsrand treffen wir auf den Auerwirt neben der Pfarrkirche Heilige Familie, die 1908 geweiht wurde und einen sehr hübschen Zwiebelturm zeigt. Es geht gen Süden weiter. Wir begegnen erneut der B319.

Wenn wir etwa 3,5km gewandert sind, schlagen wir den Oberauer Stollenweg ein. Es geht in den Lettengraben hinab und zum Ferienhof Bernegglehen hinauf. In einem Grabenweg gelangen wir zu den Stollen und könnten mit der Taschenlampe den Tunnel ausleuchten. Nach dem Stollen ist vor dem Stollen.

Wir stoßen dann auf den Stollenweg, in den wir nach links einbiegen und auf dem Spornhofweg bergab weiterwandern. Am Mieslötzweg steht bei einem Bauernhaus, dem Mausbichl-Lehen, die Mausbichl-Kapelle aus dem Jahr 1736. Wir nähern uns der Berchtesgadener Ache und der Gollenbachbrücke. 

Man könnte sich jetzt weiter mit der Salz-Geschichte der Region befassen und Abstecher einbauen: zum Salzbergwerk Berchtesgaden auf der anderen Flussseite, das das älteste aktive Salzbergwerk Deutschlands ist und auch ein Schaubergwerk eingerichtet hat, oder zum Schloss Adelsheim mit Heimatmuseum am nördlichen Stadtrand von Berchtesgaden.

Ohne Abstecher bleibt der Tourenvorschlag auf der rechten Seite des Flusses und wir folgen dem Wiesenweg, wobei wir weitere Bergwerksspuren entdecken können. An der Kilianmühlbrücke wird aus dem Wiesenweg die Königsallee. Ihr folgen wir und wenn sie auf die B305 stößt, queren wir die Bundesstraße und gehen mit der Berchtesgadener Ache zur Linken und der B305 zur Rechten zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von SalzAlpenSteig [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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