Spaziergang durch den Kurpark Wiesbaden


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 6.96km
Gehzeit: 01:49h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Der Kurpark Wiesbaden, 1852 angelegt, ist der bekannteste und einer der schönsten Parks Wiesbadens: ein 7,5ha großer englischer Landschaftsgarten, der direkt hinter dem Kurhaus beginnt und sich vom „Kureck" in der Innenstadt bis in den Ortskern von Sonnenberg durch das Rambachtal zieht. Wir starten in Sonnenberg, einem nördlichen Ortsbezirk der hessischen Landeshauptstadt.

Es wird entspannt durch die idyllische und malerische Parkanlage gehen, mit altem Baumbestand, Erholungsflächen, Spielplätzen, Weihern, Blumen und Sträuchern und einem alten, teils exotischen Baumbestand. In Sonnenberg, das auch schon sehenswert ist mit der Burg auf dem Sonnenberg und einem Stadtblick, starten wir bei der Herz-Jesu-Kirche. Die ökumenische Kirche im neugotischen Stil wurde 1890 geweiht. Wir wandern gen Süden durch den Kurpark mit dem Rambach und den Weihern. Retour geht’s auch durch den Kurpark, dann teils auf anderen Wegen.

Schnell hat einen die „Kurpark-Stimmung“ eingefangen und aus Wandern wird Schlendern. Den Rambach passieren wir einige Male, queren die Straße „An der Dietenmühle“. Kurz drauf öffnet sich die Runde, wir biegen nach rechts ein, vor einem Weiher. Wir wandern weiter entlang dem Rambach, der linkerhand fließt. Wir sind am Rand des Parks und rechts ist Bebauung. Es gibt einiges zu sehen: junge Entchen und alte Baumriesen, Rabatten und Rasen, Bänke und Statuen.

Einen vielgeschossenen Fotopoint hat man am Kurparkweiher und seiner hohen Fontäne mit Blick zum Kurhaus herüber. Ursprünglich wurde der Park bereits zwischen 1810 und 1812 als Gesellschaftsgarten für romantische Spaziergänge und Veranstaltungen angelegt. 1852 erfolgte die Anlage des Kurparks in der heutigen Form, mit einer Erweiterung 1856. Das repräsentative Kurhaus mit Spielbank, Festsälen und Gastronomie wurde 1907 erbaut. Am „Nizza-Plätzchen" stehen noch zwei Portikus-Sandstein-Säulen aus dem Mittelbau des Kurhauses von 1810.

Es finden sich zudem: Bootsverleih, Büste von Fjodor Dostojewski, der im Wiesbadener Casino Inspiration für seinen Roman „Der Spieler" fand, eine hübsche Konzertmuschel, das Hessische Staatstheater, der angrenzende weitere Park mit Weiher namens Warmer Damm mit Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Die Schleife wandern wir auch und dann machen wir uns auf den Rückweg, nun auf der anderen Seite des Rambachs.

Bildnachweis: Von Pedelecs [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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