Spandauer Forst Rundwanderung


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Länge: 12.3km
Gehzeit: 02:53h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Stadt, Wald, Fluss – wer das alles zusammen haben möchte, braucht möglicherweise gar nicht weit zu fahren. Die deutsche Hauptstadt bietet auf ihrem ausgedehnten Gebiet zumindest diese Flächen und so ihren Bewohnern die Möglichkeit, dem Betondschungel auch einmal zu entfliehen. Der Spandauer Forst ist eine dieser Gelegenheiten, dem wir deshalb einen Wanderausflug widmen. Bei einer Gesamtlänge von circa zwölf Kilometern ohne wirkliche Aufstiege eignet er sich ebenso für weniger fitte Städter.

Die Pfade sind großteils gut begehbar, nichtsdestotrotz empfiehlt sich festes Schuhwerk. Sinnvoll ist es zudem, sich genügend Proviant einzupacken, um zwischendurch Rastpausen einlegen zu können – unter freiem Himmel schlemmt es sich gleich viel schöner. Alternativ befindet sich am Startpunkt ein Gasthaus zum Einkehren. Dies ist der Parkplatz am Wildgehege in der Schönwalder Allee im Berliner Stadtteil Hakenfelde.

Der Spandauer Forst ist eine lebendige Welt, die zahlreichen Tieren und Gewächsen ein Zuhause darstellt. Schon am zu Beginn sichtbaren Wildgehege lässt sich das erkennen, auf welches wir trotzdem zunächst nur einen kurzen Blick werfen wollen und dem Routenverlauf grob in Richtung Nordosten folgen (obwohl die Rundtour gleichsam die Bewegung im Uhrzeigersinn erlaubt).

Auf diese Weise offenbart sich uns erst einmal die Pflanzenvielfalt des Geländes: Zwischen seltenen Vertretern tummeln sich darüber hinaus weithin bekannte Bäume und Gestrüpp, wie etwa Ulmen, Birken und Eichen. Zu den tierischen Bewohnern dieses Lebensraumes zählen nicht zuletzt Dachse, Waschbären, Mauswiesel, Biber und unterschiedliche Vogelarten.

Fauna und Flora zugeneigte Besucher sollten also mit aufmerksamen Augen durch das Grün wandeln, während andere sich lieber darauf konzentrieren, gedanklich abschalten. Eine Chance hierzu ergibt sich zum Beispiel am Laßzinssee; mit seiner lauschigen Atmosphäre eignet er sich ideal zum Verweilen und Rasten.

Der übrige Teil der Strecke verläuft südöstlich zwischen Baumdickicht und Wasser, präsentiert zum Abschluss noch einmal die Wildgehege im Spandauer Forst in aller Ausführlichkeit. Nun dürfen große und kleine Tierliebhaber hoffen, Wildschweine, Rehe oder Hirsche zu erspähen, ehe es zurück nach Hause geht. Ein deftig-sättigender Schlusspunkt wird in Heidis Landgasthaus hinter die Wanderung gesetzt.

Bildnachweis: Von Leonhard Lenz [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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