Schwäbische-Alb-Südrandweg (Hauptwanderweg 2)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 275 km
Gehzeit o. Pause: 68 Std. 56 Min.
Höhenmeter ca. ↑6949m  ↓6789m
Schwäbische-Alb-Südrandweg Markierung

Idyllische Landschaften, Klöster und Burgen und der Anblick der sich durch herrliche Täler windenden Donau – das alles zählt zu den Highlights des Schwäbische-Alb-Südrandwegs, der vor über hundert Jahren erstmals markiert wurde und zu den ältesten Hauptwanderwegen auf der Schwäbischen Alb zählt.

Von Donauwörth bis Tuttlingen führt der rund 260 Kilometer lange Schwäbische-Alb-Südrandweg durch naturreiche Täler, vorbei an berühmten Sehenswürdigkeiten und besondere Naturphänomene. Abwechslungsreich ist dieser Wanderweg auf jeden Fall.

Es empfiehlt sich, die Strecke in bequemen dreizehn Tagesetappen zu wandern. Dennoch ist der Schwäbische-Alb-Südrandweg aufgrund seiner gelegentlich steileren Aufstiege nicht unbedingt für absolute Wander-Anfänger geeignet.

Die dreizehn Etappen des Schwäbische-Alb-Südrandwegs

Wir beginnen unsere Wanderung auf dem Schwäbische-Alb-Südrandweg in Donauwörth. Der wunderbar erhaltene mittelalterliche Stadtkern lädt vor Aufbruch zu einer ersten Erkundung ein. Die erste Wanderetappe führt im weiteren Verlauf über Feld- und Waldwege bis nach Oberliezheim, einer kleinen Ortschaft, die jedoch sagenhafte Ausblicke über das Donautal und bei guter Sicht sogar bis zu den Bayerischen Alpen gewährt.

In Oberliezheim startet die zweite Etappe. Sie führt durch die wunderschöne Alblandschaft nach Dischingen. Ein absoluter Höhepunkt dieser Etappe ist das Schloss Taxis mit seinen prächtigen Bauten und den beiden eindrucksvollen Schlosshöfen. Eine Besichtigung ist möglich.

Die dritte Etappe verläuft ab Dischingen durch beschauliche Ortschaften, Wiesen, Felder und Laubwälder bis nach Giengen an der Brenz, einer ehemaligen Reichsstadt, die auch heute noch sehenswerte Gebäude zu bieten hat. Hier startet die vierte Etappe. Sie führt vorbei an der Burg Kaltenburg in Richtung Süden. Wald und Felder wechseln sich ab, bis das Etappenziel Langenau erreicht wird.

In Langenau starten wir auf der fünften Etappe in Richtung Ulm. Dieser Weg führt streckenweise direkt an der Donau entlang. Weiter geht es ab Ulm auf der sechsten Etappe nach Blaubeuren, von dort führt der Schwäbische-Alb-Südrandweg auf der siebten Etappe über Schelklingen, vorbei am Hohlen Fels nach Hütten.

Weiter geht es nach Hayingen (Etappe 8), bevor der Wanderer auf dem Weg nach Friedingen (Etappe 9) zahlreiche historische Bauwerke und imposante Höhlen passiert. Die zehnte Etappe führt von Friedingen nach Sigmaringen, das für sich alleine schon einen Besuch wert ist.

Auf der elften Etappe geht es weiter nach Hausen im Tal. Dort beginnt die zwölfte Etappe, die den Wanderer vorbei am Schloss Werenwag und der Burg Wildenstein nach Beuron führt. Hier beginnt die letzte Etappe des Schwäbische Alb Südrandwegs. In Tuttlingen endet der Schwäbische-Alb-Südrandweg.

Bildnachweis: Von Rainer Halama [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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