Schuttertal-Runde mit Mühle Glatz und Litschental (Schwarzwald)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 30 Min.
Höhenmeter ca. ↑592m  ↓592m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Seelbach ist eine Gemeinde Schuttertal (Schwarzwald). Wir werden westlich von Seelbach das Schuttertal erkunden, nebst dem Sohlbach, treffen auf die Kraft des Windes, den Großen Grassert und Spuren menschlichen Wirkens bei der historischen Mühle Glatz, dem Rathaus im einstigen Kloster und der St. Nikolaus Kirche.

Im Beritt der Gemeinde Lahr starten wir auf einem Wanderparkplatz, den man von Lahr-Sulz aus über die Straße Langenhard erreichen kann. Wir biegen in den Walter-Caroli-Weg ein. Der namensgebende Politiker und Heimatforscher wurde 1942 in Lahr geboren. Es geht durch offene Landschaft (Landschaftsschutzgebiet Obere Langenhard), dann in den Wald, wo wir nach links vom Walter-Caroli-Weg abbiegen. Einige Schwarzwaldhöhen sind mit Windrädern bestückt.

Durch den Wald gehen wir zum Sohlbach und dem Schneiderbauernhof, wo wir auf den Naturlehrpfad Litschental stoßen. Ihm folgen wir in südliche Richtung durch die Bachaue. Das Litschental ist ein Landschaftsschutzgebiet. Von der Straße Litschental biegen wir links in den Hammerschmiedeweg. Es geht aufwärts durch den Wald zum Großen Grassert (514m), wo wir nach rechts auf den Moserkopfweg einbiegen, ihm ein kleines Stück folgen und zur Grassert-Hütte (Schutzhütte) gehen.

Abwechslungsreich, teils im Zickzack, geht’s hinab. Unterer Wandweg, Wolfersbachhangweg sind zwei Wanderwege, die wir dabei unter den Sohlen haben. Wir kommen durch Wolfersbach von einer Lichtung umgeben, am Bergseppenhof vorbei, zwischen Wald und Feld. Auf der Höhe Wittelbach und an der Schutter begleitet der Panoramaweg. Nahe dem Hochwasserrückhaltebecken ist auf der gegenüberliegenden Seite ein Campingplatz.

Hinter dem Freibad Seelbach überqueren wir die Schutter auf der Dautensteinstraße. Das Schloss Dautenstein (Privatbesitz) liegt westlich unserer Strecke. Es war einst ein Wasserschloss (vermutlich 13. Jahrhundert), die kurzen und dicken Türme um das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert herum, lassen es erkennen. Wir kommen an der Schutter zur Mühle Glatz, einer historischen Öl-, Säge- und Getreidemühle, die als privates Museum betrieben wird. 

Im Zentrum in Seelbach steht die St. Nikolaus Kirche (1749), umrahmt von den Bergen des Geroldseckerlandes. In der Nähe ist das Rathaus. Eine weitere „nicht-auf-dem-Weg-Burg“ ist die Burg Lützelhardt aus dem 12. Jahrhundert, die nur noch als Ruine erhalten ist und zu der wir etwas mehr als einen Abstecher machen müssten. Sie liegt nordöstlich von uns auf der Lützelhardt (457m). Wir halten uns gen Westen, um die Runde über beispielsweise die Wege Schlossweg, Zur Hütt-Weg, Zum Geisspitzweg abzuschließen und zum Ausgangsort der Wanderung zurückzukehren.

Bildnachweis: Von Lutz H [CC BY 2.0 de] via Wikimedia Commons

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