Satzdorfer See und Schwedenschanze: Rundtour zwischen Regen und Chamb


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 26 Min.
Höhenmeter ca. ↑103m  ↓103m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Satzdorfer See am Regen liegt im touristisch durch Cham und Roding so vermarkteten Land der Regenbogen. Durch seine recht flachen Uferzonen ist er als Badesee sehr beliebt. Der Satzdorfer See hat eine Wasseroberfläche von rund 23ha, eine durchschnittliche Wassertiefe von 2,5m und ist an der tiefsten Stelle 4,7m. Er liegt westlich des Chamer Stadtkerns und wir werden sein Nordufer von Satzdorf aus erkunden.

Wir starten am Parkplatz an einem Regen-Bogen und gehen mit dem Uhrzeiger. Den Parkplatz erreichen wir von Satzdorf aus. Wir umrunden den Satzdorfer See durch den Uferbereich in dessen Norden, wo eine ausgedehnte Wiese das Ufer begleitet.

Der See ist links von uns und rechts erstreckt sich ein Abzweig des Chamb. Wir kommen an den Regen sowie an einen Flusslauf, zwischen Chamb und Regen, den wir erst queren, bevor wir den Chamb vor seiner eigentlichen Mündung in den Regen queren.

Wir befinden uns dann im Stadtteil Altenstadt von Cham, passieren ein Bahngleis und biegen nach rechts in die Straße Altenstadt. Die Straße geht in den Kammerdorfer Weg über. Ihm folgen wir durch ein Wäldchen auf und ab, kommen durch offene Landschaft, erreichen nach rund 3,2km bei etwas über 400m den höchsten Punkt der Runde. Am Kammerdorfer Weg war einst die Schwedenschanze auf dem rund 415m hohen Galgenberg. Der Burgstall Schwedenschanze geht vermutlich auf das 8. Jahrhundert zurück. Wall- und Grabenreste haben sich erhalten.

Es geht hinunter nach Kammerdorf mit einem Baudenkmal, einem Bauernhaus aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Wir queren Gleise und Chamb, wandern durch Feldflure nach Satzdorf über die Chamer Straße, die hier auch Regentalradweg ist. Wir queren erneut ein Gleis.

Satzdorf ist eine ähnlich kleine Ansiedlung wie Kammerdorf. In Satzdorf gab es mal eine Niederungsburg, auch Schloss Satzdorf genannt. Reste davon gingen in ein landwirtschaftliches Anwesen ein.

Bildnachweis: Wusel007 [GFDL] via Wikimedia Commons

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