Ruppach-Goldhausen

Im Volksmund werden die Bewohner des Doppelortes Ruppach-Goldhausen auch Ruppischer Buurlöscher – also Bohrlöcher – genannt. Nördlich und östlich des Dorfes wurde in großen Gruben Ton abgebaut. Dies hat zu großen Halden und dementsprechend tiefen Löchern geführt, die das Landschaftsbild prägen.

Einen guten Überblick erhält man bei einem Spaziergang um den Rupberg (356m). Vom Gipfel hat man einen schönen Ausblick über die Montabaurer Senke bis hinüber zu den waldreichen Höhenzügen im Westen.

Im Ortskern von Ruppach-Goldhausen zieht die 1905 geweihte Pfarrkirche St. Johannes der Täufer die Blicke auf sich. In ihr kann man ein eindrucksvolles Mosaik an der Stirnwand bewundern. Etwas außerhalb des Ortes liegt die Goldhäuser Mühle am Ahrbach. Das Mühlenanwesen ist teilweise massiver Fachwerkbau aus dem Jahr 1788.

Die zahlreichen Abbaugruben der Tonindustrie wurden teilweise wieder renaturiert und einem neuen Zweck zugeführt. So geschehen bei der Freizeitanlage Finkelkarst mit drei kleinen Teichen und Spielgeräten für Kinder.