Rundwanderweg von Hohenlimburg zur Franzosenschanze


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑394m  ↓394m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Rundwanderung ist eine Empfehlung der Wanderexperten des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV), die verschiedene vorhandene Wanderwege schön kombiniert. Start der Tour ist der Hagener Stadtteil Hohenlimburg, der direkt an der Lenne liegt. Wir beginnen die Rundwanderung am Bahnhof in Hohenlimburg.

Zunächst passiert man die Schienen und wandert durch Herrenstraße und Kaiserstraße hinauf in Richtung Schloss Hohenlimburg. Schloss Hohenlimburg wurde im 13. Jahrhundert hoch über dem Lennetal erbaut, ehemals Stammsitz der eigenständigen Grafschaft Limburg. Heute wird Schloss Hohenlimburg u.a. als Museum betrieben. Im Heimatmuseum kann man sich z.B. über die Geschichte der Grafschaft Limburg informieren.

Auf dem Rhein-Ruhr-Weg (X9) wandert man südwärts und erreicht nach einigen Kilometern die Siedlung Brechtefeld. Wir folgen einem Weg bis hinan an die Trasse der Autobahn A 45 und biegen dann nach rechts. Man passiert den Holthauser Bach und folgt dann über dem örtlichen Rundwanderweg A6 bis zum Plackweg (X1).

Der Plackweg leitet uns hinauf zum Piepenbrink (302m) und zur Franzosenschanze, eine Ringwallanlage aus dem 13. Jahrhundert in Hohenlimburg bei Hagen, etwa 600m südöstlich von der Raffenburg und dem ehemaligen Märchenwald entfernt. Die Franzosenschanze wurde wahrscheinlich von Graf Eberhard I. von der Mark als Kastell erbaut, um von dort aus im Mai 1288 die nahegelegene Raffenburg mit Belagerungsmaschinen zu beschießen. Diese wurde im Limburger Erbfolgestreit im Jahr 1288 nach langer Belagerung von Graf Eberhard von der Mark eingenommen, vermutlich wegen Wassermangels, und anschließend teilweise zerstört. Die Gräben und Wälle der sogenannten Franzosenschanze sind heute noch im Wald zu sehen. Schließlich geht es von hier wieder hinab ins Lennetal zum Bahnhof in Hohenlimburg.


Bildnachweis (attribution,via Wikimedia Commons): 1 by Markus Schweiss; 2-4 by Frank Vincentz [CC-BY-SA-3.0]

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